
Die Oberfläche von Windows 8 besteht aus zwei Teilwelten: Die erste, offensichtliche ist die neue Metro-Oberfläche. Dazu gehört der mit farbigen Kacheln dekorierte Startbildschirm, auf den man nach dem Einloggen stösst. Microsoft hat zwar im August die Metro-Oberfläche zur Vermeidung namensrechtlicher Streitigkeiten auf Windows 8 Style UI umgetauft, da aber das Betriebssystem
neben Metro noch eine andere Oberfläche bietet und der PCtipp so klar wie möglich zwischen den beiden unterscheiden möchte, bleiben wir bei der Bezeichnung Metro.
Jede Kachel repräsentiert eine App bzw. ein installiertes Programm und dient oft auch als Hinweis, zum Beispiel für die Anzahl neuer Mails oder fürs aktuelle Wetter. Die Kacheln lassen sich verschieben, gruppieren oder entfernen.
Werden Metro-kompatible Anwendungen gestartet, öffnen sich diese stets im Vollbild. Sie bieten keine Fensteransichten und lassen sich somit auch auf grösseren Bildschirmen nicht nebeneinander anordnen. Sie zeigen wenige bis gar keine Bedienelemente an. Letztere findet man nur, indem man mit dem Mauszeiger in die Ecken fährt oder zum Beispiel am oberen Bildschirmrand einen Rechtsklick ausführt. Die Ecken dienen quasi als «Hotspots», in denen sich etwas tut, wenn der Mauszeiger sie berührt. Über den Hotspot unten links greift der Anwender auf den erwähnten Startschirm zu. Über jene rechts oben und unten blenden sich grössere Bedienelemente ein, im Windows-8-Jargon als Charms bezeichnet. Fährt man in der Ecke oben links mit der Maus hin und her, erscheinen offene Programme.

Das altbekannte Startmenü fehlt in der Desktop-Ansicht
Die zweite Bedienoberfläche sieht dem bekannten Windows-7-Desktop ähnlich. Der Nutzer gelangt dorthin, indem er entweder eine nicht Metro-kompatible Anwendung startet oder auf die Kachel Desktop klickt. Leider fehlt diesem ansonsten vertraut aussehenden Desktop das wichtigste Element: das Startmenü.
Auf der nächsten Seite: die Bedienung
Gaby Salvisberg PRODUKTINFOS
Windows 8 für PCs und Notebooks
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