Test: Babbel-App zum Sprachenlernen
Die iPhone- und iPod-App Babbel will beim Lernen fremder Sprachen helfen. Ob das gelingt? Wir haben die App getestet.
Die App gibt es gratis für die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Schwedisch und Deutsch. Babbel Türkisch, Polnisch, Niederländisch und Indonesisch kosten jeweils 3 Franken.
Die einzelnen Apps enthalten rund 2000 Vokabeln aus den verschiedensten Themenbereichen. Die Grammatik bleibt leider auf der Strecke und muss via PC unter www.babbel.com gepaukt werden.
Die Onlineanbindung (Onlinemanager) nervt
Die Benutzung ist einfach. Im Bereich «Wortschatz» kann der Anwender Vokabeln lernen, wiederholen und schreiben. Jede Rubrik gliedert sich in weitere Unterthemen sowie in die gut verdaubaren Häppchen «Lernen und erinnern», «Vertiefen» und «Vokabelliste». Der Lernende bekommt das Vokabular jeweils mitsamt Übersetzung und passendem Bild serviert. Gleichzeitig wird das Wort gesprochen. Im Bereich «Lernen und erinnern» müssen die Vokabeln auch geschrieben werden. Die «Vokabelliste» ist für den raschen Überblick praktisch.
Auch dabei ist ein «Wiederhol-Manager», der jedoch zum Synchronisieren ein Konto bei Babbel.com und damit eine Internetanbindung erfordert. Negativ: Nach jeder gelernten Session drängt sich der Manager auf, bis man endlich einen Account angelegt hat.
Fazit: Zum Vokabelnlernen bzw. als Ergänzung zu einem Kurs eignen sich die Babbel-Apps sehr gut. Ein richtiger Lehrgang kann damit allerdings nicht ersetzt werden.
PRODUKTINFOS
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