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Test: Verspielte App Terra Noctis

It’s-a-mee, Allen! Die Macher des iOS-Spiels «Terra Noctis» liessen sich hemmungslos von Nintendos Maskottchen inspirieren. Doch nicht nur deswegen macht dieser grafische Hingucker einen Heidenspass.

blue_quad von Klaus Zellweger (18.01.2012)

Das Spiel «Terra Noctis» erzählt die Geschichte von Allen, einem kleinen Albtraumwesen, das es einfach nicht schafft, gruselig zu wirken – und deshalb Gefahr läuft, durch die Albtraumprüfung zu rasseln. Als letzte Chance bleibt nur noch, einen der grössten Albträume aller Zeiten aufzuspüren und zu vernichten, um damit seine Fähigkeiten und Kräfte aufzunehmen. Ein Klassiker unter den Phantasy-Aufgaben!

Terra Noctis präsentiert sich als 2D-Jump&Run der besten Sorte. So wird in typischer Sidescroller-Manier von links nach rechts gerannt, gehüpft, geduckt und manchmal sogar geschossen. Das wars dann auch schon – aber mit solchen banalen Beschreibungen wird man dem Spiel in keiner Weise gerecht.

Bildergalerie Zum Starten auf das Bild klicken Terra Noctis Zuerst einmal besticht Terra Noctis durch seine Grafik, die bewusst pixelig gehalten ist und einen gewissen Retro-Charme verströmt. Gleichzeitig machen aber die feinen Farbabstufungen und die viele Details klar, dass man von dieser Qualität früher nur träumen konnte.

Die gelungene Steuerung sorgt für eine optimale Zugänglichkeit. Ohne Probleme wird Allen durch die Levels gesteuert und vollführt Aktionen, die einem verdächtig bekannt vorkommen. So werden Blöcke in der Luft durch Kopfnüsse zerstört, während man Gegner am besten mit einem Sprung auf den Kopf eliminiert. Und als ob diese Ähnlichkeiten mit Nintendos Vorzeigemarke nicht genug wären, müssen auch noch Münzen eingesammelt werden, während ein beherzter Sprung auf einen Pilz zu höher gelegenen Etagen führt. Es fehlen nur noch der Schnauz und die blaue Arbeitshose.

Doch die Ähnlichkeit mit Mario kann uns egal sein. Durch den eigenwilligen Grafikstil und die gelungene Steuerung steht Terra Noctis auf eigenen Füssen. Besser noch: Die universelle App funktioniert gleichermassen auf dem iPad und dem iPhone, wobei die Entwickler das Kunststück fertiggebracht haben, die Steuerung für beide Gerätearten optimal umzusetzen.

Fazit: Terra Noctis bietet ungetrübten Spielspass für gerade einmal 3 Franken. Grafik, Sound und Steuerung bilden eine mustergültige Einheit. Da nehmen wir es dem Spiel auch nicht übel, dass heftig bei Mario abgekupfert wurde.



PRODUKTINFOS

Terra Noctis

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ProGrafik, Steuerung, Gameplay, Preis
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ContraDie Prinzessin ist in einem anderen Schloss, Allen!
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Details: Ab iOS 4.0 oder neuer
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Strassenpreis: Fr. 3.-
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