App-Test: AppZapp für Schnäppchenjäger
Die Schweizer iPhone-App sorgt mit vielen Extras dafür, dass keine Spargelegenheit mehr durch die Lappen geht. Aber macht die App deshalb auch Spass?
Die Preise im App Store sind im steten Wandel. Viele Hersteller offerieren ihre Produkte regelmässig stark reduziert oder sogar kostenlos, damit diese durch die erhöhte Nachfrage in der Hitparade publikumswirksam nach oben klettern. Wer also bei der Anschaffung einer App nicht unter Zeitdruck steht, spart irgendwann Geld – doch woher weiss man, wann der richtige Moment für den Kauf gekommen ist?
Diese Frage beantwortet «AppZapp» der Schweizer Softwareschmiede ConIT. Sie zeigt auf mehreren Screens welche Apps neu, vergünstigt oder sogar kostenlos zu haben sind. Besonders unterhaltsam: Über den Live-Stream wird im Sekundentakt gezeigt, was sich gerade die anderen AppZapp-Benutzer ansehen.
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AppZapp für Schnäppchenjäger
Der Unterhaltung zum Trotz geht es vor allem darum, im richtigen Moment zuzuschlagen. Dazu lassen sich Listen anlegen, mit denen Apps überwacht, Preise verfolgt und zweifelhafte Entwickler gesperrt werden können. Im Gegensatz zu anderen Apps dieser Machart sind jedoch all diese elementaren Funktionen erst zugänglich, nachdem man beim Entwickler ein Konto angelegt hat, was eine funktionierende E-Mail-Adresse voraussetzt.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Handhabung der App selbst. Während der Übersichts-Screen noch geordnet und hübsch daherkommt, geht der Durchblick in den einzelnen Unterkategorien verloren. Zu viele Tasten mit schwer zu durchschauenden Funktionen lassen den Frustpegel unnötig ansteigen.
AppZapp wird in drei Ausführungen angeboten: Die kostenlose Version wird von Werbung begleitet; für 2 Franken kann man sich jedoch davon freikaufen, für 1 weiteren Franken wird man ausserdem durch Push-Meldungen informiert, wenn sich bei den überwachten Apps etwas tut. Die Variante «AppZapp Push» bietet Push-Benachrichtigungen von Haus aus, doch auch hier muss für die Werbefreiheit bezahlt werden. Selbiges gilt für die iPad-Version, die ebenfalls separat erworben werden muss. Auch das Angebot an Apps ist also relativ unübersichtlich, denn eine einzige universelle Apps mit den erwähnten In-App-Käufen wäre völlig ausreichend gewesen.
Fazit: AppZapp bietet einige interessante Varianten des Themas, etwa den Live-Stream. Alle Funktionen müssen jedoch ausnahmslos mit der Registrierung über E-Mail erkauft werden. Ausserdem wäre es bei diesen Preisen ein feiner Zug gewesen, wenn die App universell für das iPhone und das iPad programmiert worden wäre.
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