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App-Test Photosynth: Panoramafotos mit dem iPhone - ein Kinderspiel

Die iPhone-App Photosynth steht gratis bereit und ist erfrischend anders. Panoramafotos kriegen Sie damit spielend einfach hin. Trotzdem gibt es einen Haken.

blue_quad von Klaus Zellweger (25.01.2012)

Das Aussergewöhnliche an Photosynth ist seine Arbeitsweise. Zuerst wird irgendein Punkt für die erste Aufnahme angepeilt. Anschliessend kippt und neigt der Fotograf das iPhone einfach an eine andere, überlappende Stelle der Szene. Diese wird von Photosynth zuverlässig erkannt und automatisch hinzugefügt. Und so weiter. Fehlt an einem Ende ein Stück, wird mit dem iPhone einfach nachträglich auf diese Stelle gezeigt. Grundsätzlich gilt: Je grösser der Bereich, den man in alle Richtungen erfasst, desto mehr wissen die Resultate am Schluss zu überzeugen.

Bildergalerie Zum Starten auf das Bild klicken PhotoSynth - Panorama-App Wenn genug Bildmaterial vorhanden ist, setzt Photosynth die einzelnen Schnappschüsse zusammen, und das mit einer bemerkenswerten Präzision. Dabei wird nicht einfach ein flaches Bild erzeugt, sondern eine virtuelle Umgebung, deren Pseudo-Perspektive sich mit dem angezeigten Bildausschnitt verändert.

Trotzdem macht die App nicht jeden Fotografen glücklich. Die Panoramen sind in erster Linie für die virtuelle Betrachtung auf dem iPhone ausgelegt, bei der sich die Perspektive in alle Richtungen anpassen kann. Wer will, kann die Bilder zwar vor dem Speichern in die Fotosammlung zuschneiden, so dass die ausgefransten Ränder verschwinden. Für den besten Panoramaeffekt sollten die Collagen jedoch deutlich breiter sein, als hoch.

Fazit und Alternative

Fazit: Wer sich für die Panoramafotografie begeistert, sollte Photosynth unbedingt ausprobieren – ein Versuch kostet ja nichts. Allen Anhängern der klassischen Methode sei hingegen die App «Pano» empfohlen.



PRODUKTINFOS

Microsoft Photosynth

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ProRäumliche Darstellung, Bedienung
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ContraErsetzt keine klassische Pano-App
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Details: Für iPhone
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Strassenpreis: gratis
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