Test: Pit Droids
Endlich bekommen die Mechaniker-Dödel aus Star Wars ihr eigenes Spiel. Allerdings werden die bunten Droiden zu einer Herausforderung für die grauen Zellen.
Bekannt wurden die frechen Reparatur-Droiden in der Podracing-Szene im Film «Star Wars – Episode I». Nun haben die putzigen Kerlchen ihren Weg auf das iPhone und das iPad gefunden.
Im Spiel «Pit Droids» werden jedoch nicht die Reflexe, sondern die Hirnmasse gefordert. In 75 Levels müssen die Pot Droids über einen Hangar zu jenem Loch befördert werden, das ihrer Farbe entspricht. Dabei wird grundsätzlich stur drauflos marschiert. Es obliegt nun dem Spieler, die Droids mit möglichst wenigen Richtungsänderungen zum Ziel zu lotsen. Das wirkt zu Beginn recht simpel, doch schon nach kurzer Zeit stellt sich heftiges Stirnrunzeln ein: Die Wege werden komplizierter und durch Hindernisse unterbrochen, die es zu überwinden gilt.
Drei Sterne können in jedem Level gesammelt werden. Einen gibt es, wenn man den Abschnitt meistert. Je einen weiteren verdient man sich, wenn man schnell genug ist und mit einem Minimum an Richtungsänderungen auskommt.
Die Steuerung beschränkt sich auf wenige Tipps, eine Lernkurve gibt es nicht. Da bleibt mehr Zeit, sich ganz entspannt der hübschen Grafik und den Animationen zu widmen; dieses dürften auch für die Grösse von 299 MB verantwortlich zeichnen.
Der einzige Makel an diesem Spiel ist seine fehlende Lokalisierung. Zwar ist das Spielprinzip selbsterklärend, aber wer kein Englisch spricht, wird den einen oder anderen Tipp verpassen.
Fazit: Pit Droids richtet sich an alle, die gerne knobeln und sich nicht demotivieren lassen, wenn ein wenig länger nachgedacht werden muss. Die universelle App ist für das iPhone und das iPad optimiert.
PRODUKTINFOS
Pit Droids 1.0
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