App-Test: Rayman Jungle Run
Sie werden mit Rayman Jungle Run auf dem Smartphone oder Tablet Spass haben - auch wenn Sie diesen kleinen Kerl längst von einem umfangreicheren Konsolen- oder PC-Spiel kennen.
Um ein Rayman-Spiel zu verstehen, muss man nicht viele Vorkenntnisse haben. Einfach Programm und damit Spielvergnügen starten. Schnell wird klar, dass es darum geht, in jedem der 40 Spiellevel möglichst alle Lums einzusammeln. Dazu flitzt Rayman in Sekundenschnelle durch die jeweilige Welt. Hierin besteht das Novum der mobilen Game-Version: Rayman muss nicht vom Spieler angetrieben werden. Er wird in vorgegebenem Tempo von Zauberhand durch die Welten katapultiert. Es gibt kein Zurück. Genau das macht den Reiz des Spiels aus. Hat Rayman einen Lum versäumt, so ist das Pech. Die Lums erreicht er je nach Level durch Hüpfen, Hubschraubertaktik oder Klettern. Als letzte Disziplin kommt Raymans berühmte Faust zum Einsatz. Die Bedienung erfolgt reibungslos via Touch-Display. Ein schnelles Händchen, viel Konzentration und eine gute Reaktion sollte man also schon haben. Sowohl die ansprechende grafische Umsetzung als auch die typische Rayman-Musik (optional bzw. abschaltbar) runden den Jum-n-Run-Spielgenuss ab.
Bildergalerie
Rayman läuft wie aufgezogen
Hinweis: Auf keinen Fall darf man sich von den ersten, sehr leicht spielbaren Leveln entmutigen lassen. Betrachten Sie diese als Übung, denn sobald Raymans Hubschrauber zum Einsatz kommt, wird das Lums-Einfangen für den ein oder anderen Spieler schon unglaublich schwierig. Davon, alle Lums eines jeden Levels einzufangen, reden wir schon gar nicht.
Nach jedem erfolgreich absolviertem Level, in dem der Spieler alle 100 Lums eingesammelt hat, erhält "der Tod" einen ausgefallen Zahn wieder. Je mehr Lums desto eher wird ein neuer Level freigeschalten. Während des Spiels wird der Gamer zudem mit Hintergründen und Bildern für sein Mobilgerät belohnt. Die absolute Perfektions-Stufe ist «The Land oft the Livid Dead». Sobald man dem Tod nämlich fünf Zähne beschwert hat, eröffnet sich jeweils ein Abschnitt dessen. Lums warten hier keine auf Rayman, sondern eher das ein oder andere Monster und unüberwindbar scheinende Hindernis. Man muss schon aufpassen, sich daran nicht selbst die Zähne auszubeissen.
Das Spiel eignet sich für iPhone, iPad und Android-Geräte. PCtipp hat Rayman Jungle Run auf einem iPhone 3GS sowie auf dem iPad 2 gespielt. Auf dem Tablet ist die Spielfreude sprichwörtlich noch grösser (Android: 2,90 Franken, iTunes Store 3 Franken).
Fazit: Rayman Jungle Run macht auch auf mobilen Geräten Spass. Natürlich darf man von einem Spiel, das knapp drei Franken kostet und für Smartphone und Tablet entwickelt wurde, nicht die gleiche Komplexität erwarten wie bei einem PC- oder Konsolen-Game. UbiSoft hat sich dennoch sichtlich Mühe gegeben und nicht einfach eine billige Kopie eines erfolgreichen Klassikers hingelegt.
PRODUKTINFOS
Rayman Jungle Run
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