Test: PhotoDirector 3 (CyberLink)
PhotoDirector 3 von CyberLink importiert Fotos direkt ab Speicherkarte, verwaltet die Bildsammlung und bietet die Möglichkeit zu vielfältigen Optimierungen. Ein Vollprofi ist das Programm aber nicht.

PhotoDirector 3
Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten lassen sich die Verbesserungen fast uneingeschränkt auf lokale Bildbereiche anwenden; ausserdem können Sujets vom
Hintergrund gelöst werden. Sogar diverse Funktionen zur Gesichtskosmetik sind vorhanden.
Pluspunkte im Test sammelte das Programm durch die klare, übersichtliche Bedienung und die sehr gut funktionierende Rauschentfernung. Die Software geht zudem mit dem Arbeitsspeicher haushälterisch um. Selbst auf einem System mit 8 GB RAM beanspruchte sie nie mehr als 1 GB. Die Geschwindigkeit ist nicht top, aber akzeptabel.
Die Tiefenaufhellung scheint gegenüber dem Vorgänger verbessert worden zu sein. Noch immer ist die Qualität der Korrekturen aber nicht ganz auf dem Niveau der besten ihres Fachs (z.B. Adobe Photoshop Lightroom). Die Ergebnisse geraten teilweise hart und körnig, ein Foto mit starkem Gelbstich konnte die Software im Test nicht zufriedenstellend korrigieren. Auch bei der Wiederherstellung von überbelichteten Stellen blieb die Anwendung hinter der direkten Konkurrenz zurück. Die neue Korrektur von Objektivverzerrungen funktioniert nur manuell. Eine Automatik auf Basis von Objektivprofilen fehlt.
Fazit: CyberLinks PhotoDirector 3 bietet eine intuitive Bedienung und einen sinnvollen Funktionsumfang. Die Ergebnisse sind jedoch nicht immer auf Top-Niveau.
PRODUKTINFOS
PhotoDirector 3 (CyberLink)
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