Test: Trend Micro Titanium IS 2012
Einen ordentlichen Eindruck hinterlässt die Sicherheitssuite von Trend Micro. Top sind die Erkennungsraten und das Erscheinungsbild. Auszusetzen gibts nur etwa bei der Bedienung.

Trend Micro Titanium Internet Security 2012 hinterlässt einen ordentlichen Eindruck im PCtipp-Test
Ab Start macht die Internet Security Suite von Trend Micro einen sehr guten Eindruck. Im Test fand sie die installierte Essentials-Security-Software von Microsoft - und deinstallierte diese auf Anforderung. Die Installation selbst benötigte rund 10 Minuten. Der Startbildschirm der Titanium-Sicherheitssuite 2012 ist transparent. Kritikpunkt: Die Schrift und Symbolik ist ein wenig zu klein geraten. Muss schnell auf ein bestimmten Eintrag geklickt werden, kann das wertvolle Zeit kosten. Für einen kompletten Scan benötigt das Programm 1:12 Stunden, beim zweiten Durchlauf sind es noch 19 Minuten. Gut gelungen ist auch der «Security Report» Er fasst innert eines variabel einstellbaren Zeitfensters (1 Monat bis 1 Jahr) gefundene Bedrohungen wie etwa Viren, Spyware oder Internetbedrohungen visuell in einem grafischen Fenster zusammen.
Der Windows-Start verzögerte sich mit der Suite von 25 auf 40 Sekunden - recht viel. Besser wiederum: Die Erkennungsrate lag bei starken 97,6 Prozent, die Prozessorlast (beim Scan) wiederum bei hohen 55 Prozent. Neu in der 2012er-Version dazugekommen sind die Funktionen «Secure erase». Damit lassen sich per Klick «vertrauliche» Computerpasswörter löschen. Zudem spendiert Trend Micro den Käufern einen 2 GB grossen Onlinebackup-Speicherplatz.
Fazit: Trend Micros Titanium Internet Security Suite 2012 hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Darstellung und Prozessorlast sollte der Hersteller bei der nächsten Version weiter optimieren.
PRODUKTINFOS
Trend Micro Internet Security Suite 2012
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