Test: Panda Internet Security Suite 2012
Eine ordentliche Erkennungrate und viele Funktionen: Eigentlich bringt die aktuelle Sicherheitssuite von Panda alles für eine Top-Platzierung mit. Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt.

Wirkt überladen: Panda Internet Security Suite 2012
Im Praxisbetrieb schneidet die Software nicht so gut ab. Erster Kritikpunkt: Die Startoberfläche wirkt überladen. Unerfahrene Anwender dürfte es schwerfallen, sich auf Anhieb zurechtzufinden, zumal die Symbole durch das «Überladen» recht klein ausfallen. Panda erzielt zwar eine Erkennungsrate von ordentlichen 96 Prozent, darunter fielen im Test allerdings auch viele Falschmeldungen, die Einsteiger weiter verunsichern dürften.
Besser gefallen die integrierte Sandbox-Technologie und das virtuelle Keyboard, um Keylogger-Angriffe abzuwehren. Zudem erlaubt es die 2012er-Version auch neu, Scans von Wechseldatenträgern durchzuführen. Für eine kompletten Scan braucht die Software lange 130 Minuten. Im zweiten Anlauf immer noch 23 Minuten. Auch die Bootzeit mit installierter Sicherheits-Software fällt mit 49 Sekunden im Vergleich sehr lange aus.
Fazit: Viel Ausstattung macht noch lange keine gute Suite. Genau trifft das für die Panda Internet Security 2012 zu.
PRODUKTINFOS
Panda Internet Security Suite 2012
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