App: 20 Minuten Friday

Seichte News, unterhaltsam verpackt. Heute muss wohl Freitag sein.

von Klaus Zellweger 28.05.2015

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Wie erreicht eine Publikation eine junge, urbane Leserschaft? Diese Frage beantwortet die App 20 Minuten Friday auf eine recht überzeugende Weise. Abgesehen von der lockeren, wenig tiefgründigen Themenwahl setzt sie auf viele Bilder und eine übersichtliche, klare Aufmachung. Die unvermeidliche Werbung am oberen Rand verschwindet, sobald der Ausschnitt ein wenig verschoben wird. Damit lässt sich gut leben, und der Gerechtigkeit wurde Genüge getan.

Leichte Kost, an die eigenen Interessen angepasst Leichte Kost, an die eigenen Interessen angepasst Zoom

Doch heute sollen die Leser ja nicht nur konsumieren, sondern auch zum Inhalt beitragen. Wenn es ein Artikel erlaubt, können Texte und sogar Bilder direkt vom Smartphone aus eingereicht werden. Interessante Artikel werden ausserdem mit Lesezeichen gesammelt oder über Social-Media-Kanäle verteilt. Die Push-Meldungen lassen sich wiederum auf einzelne Sparten beschränken (Fashion, Stars usw.).

Der Medienkonsum ist also erfrischend einfach und unkompliziert – und somit genau das, was der Pendler heute erwartet. Weniger schön ist die fehlende iPad-Version. Ausserdem ist die ganze Benutzeroberfläche in Englisch gehalten. Vielleicht spielt das bei der angepeilten Leserschaft keine Rolle – doch für ein schweizerisches Produkt wirkt das trotzdem ein wenig respektlos.

20 Minuten Friday kann kostenlos für das iPhone und für Android heruntergeladen werden.

Tags: iOS, Android

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