Test: Intel Core i7-2600K

Intels Vierkernprozessor Core i7-2600K taktet mit 3,4 GHz und basiert auf der neuen Sandy-Bridge-Architektur. Diese bindet die Grafikeinheit direkt in den Prozessor ein.

von Daniel Bader 25.03.2011

Ebenfalls neu ist die Bauform des Taktgebers. Sie benötigt ein Mainboard mit dem Sockel LGA 1155, um den Prozessor zu befestigen. Mit dem Kauf der CPU wird also auch ein neues Mainboard fällig. Die zweite architektonische Neuerung ist das Ring-Interface, um den Datenaustausch zu beschleunigen: Diese Schnittstelle verbindet Kerne, Grafik und den 8 MB grossen L3-Cache auf dem direktesten Weg.

Mit integrierter Grafikeinheit Mit integrierter Grafikeinheit Zoom Das zeigt Wirkung: Im Test lag die Leistung zwischen 20 bis 35 Prozent höher als bei Vorgängerprozessoren. Im Testlabor gelang es zudem sehr einfach, durch Hochdrehen des Multiplikators in den BIOS-Einstellungen den Prozessor auf 4,2 GHz zu übertakten. Dabei betrug der Tempogewinn ca. 36 Prozent.

Zur Ergonomie: Der mitgelieferte Lüfter war im Betrieb angenehm leise. Das PC-System benötigt etwa 36 Watt Leistung im Leerlauf, maximal 93 Watt unter Volllast.

Fazit: Intels Core i7-2600K bringt deutlich mehr Tempo. Doch muss mit dem Prozessor auch ein neues Mainboard gekauft werden.

  • Intel Core i7-2600K

    Positiv:
    Tempo, integrierte Grafik, Stromverbrauch, lässt sich prob­lemlos hochtakten
    Negativ:
    Benötigt neues Mainboard
    Details:
    Vierkernprozessor, Sockel LGA 1155, Hyperthreading, Taktfrequenz: 3,4 GHz (Turboboost: 3,8 GHz), Speicher L3-Cache: 8 MB
    Strassenpreis:
    Fr. 348.85
    Info:
    www.intel.ch
    PCtipp-Bewertung:
    4 Sterne

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    Kommentare

    • Polii 25.03.2011, 17.38 Uhr

      Dieser Test ist doch fürn Ars** keine einzige Tabelle für den Vergleich, da könnt ihr euch den Test auch gleich sparen. Im Test lag die Leistung zwischen 20 bis 35 Prozent höher als bei Vorgängerprozessoren. Schneller als welcher Vorgänger? Pentium IV? Der TEst sagt überhaupt nichts aus, nicht mal wo er schnell war, in Spielen z.b ist er sein Geld nicht wert.

    • nik2 25.03.2011, 18.59 Uhr

      Es gibt im Netz genügend andere Testberichte mit haufenweise Benchmarks :)

    • Midori 25.03.2011, 20.11 Uhr

      ... ausserdem finde ich dass er gerade in Games erstaunlich viel zugelegt hat, mehr auf jeden Fall als die 1. Core-i-Prozessoren zu den Core 2! Doch hauptsächlich ist eh die Grafikkarte für Games verantwortlich. Mit "Vorgänger" ist übrigens die Core-i-Prozessoren der 1. Generation gemeint. Sonst würde da stehen "Vorvor...vorgänger". Wenn ich von deinem Vorfahren spreche, meine ich auch nicht deinen Urururururgrossvater...

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