Ältere Smartphones, die immer noch gut sind

Geld sparen kann man bei Smartphones ganz ordentlich, denn im Vergleich zur letzten Generation wurden die Leistungssprünge geringer. Diese Geräte sind immer noch top!

von Simon Gröflin 06.12.2016
Bildergalerie Top-Smartphones für wenig Geld Top-Smartphones für wenig Geld 11 Fotos Zoom

Bei High-End-Handys der letzten zwölf Monate kann das Sparpotenzial schnell mehrere Hundert Franken betragen. Daher: Wer klug wählt, muss nicht immer das neuste Top-Smartphone kaufen. Aus aktuellem Anlass haben wir Ihnen die besten Spar-Handys in der Bilderstrecke (rechts) zusammengefasst. Ausserdem wollen wir Ihnen nachfolgend auch ein paar allgemeine Tipps zum Smartphone-Kauf mitgeben.

In diesem Zusammenhang können Sie sich Fragen wie diese stellen: Brauche ich wirklich immer die neuste Kamera, wenn die Verbesserungen vielleicht aus ein paar zusätzlichen Software-Funktionen und einer leicht grösseren Linsenöffnung bestehen? Hier scheiden sich die Geister. Vielfotografierer und Gadget-Verwöhnte würden wohl sowieso immer das neuste Telefon kaufen. Für gelegentliches Geknipse unterwegs reicht aber ein Hauptsensor von ca. 13 Megapixeln.

Prozessor, Speicher, Display und Betriebssystem

Dann gibt es auch ein paar Details, die man ohne schlechtes Gewissen vernachlässigen kann. Beispielsweise beim Prozessor stellen wir in unseren Tests immer wieder fest, dass der neuste Snapdragon 820 im Alltag kaum merklich schneller als der letztjährige Qualcomm-Chip ist. Eine Reihe anderer Faktoren spielen aber beim Smartphone-Kauf durchaus eine entscheidende Rolle:

Beim Speicher sind wir uns einig: Für iOS-10-Verhältnisse sollten iPhone-Nutzer klar zu einem 64-GB-Modell greifen. Bei Android kann man noch eher ein Auge zudrücken und bei wenig Apps und Spielen auch auf ein 32-GB-Modell mit optionaler Speicherkartenerweiterung ausweichen.

Bei der Display-Grösse gibt es fast keine Modelle mehr unter 4,5 Zoll. Wer viel surft, kann auch zu einem grösseren Phablet (mit bis zu 6 Zoll) greifen. Für die meisten Anwender sind aber die Grössen dazwischen eine gute Wahl. Bei der Auflösung sollte die Pixeldichte mindestens 300 ppi betragen. Darauf können Sie auch in den technischen Daten bei den Herstellern achten. 

Zu guter Letzt kann natürlich auch das Betriebssystem eine wichtige Rolle spielen. Bei Android gilt die Faustregel, dass über zweijährige Smartphones irgendwann nicht mehr mit dem aktuellen OS versorgt werden. Daher sollten Sie bei einem alten Telefon genau hinschauen, ob wenigstens noch Android Marshmallow (Android 6.0) mitgeliefert wird. Lollipop (Android 5.0) ist schon ein wenig veraltet, was Gefahren für neue Sicherheitslücken birgt. Es sei denn, Sie bedienen sich aus der Modding-Community und basteln sich selber auf eigene Gefahr eine andere Oberfläche auf das ausrangierte Gerät.


    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.