Wochenknaller bei Interdiscount

Schnäppchen oder Reinfall? PCtipp prüft einen Günstig-17,3-Zoll-Laptop für 680 Franken sowie einen Top-65-Zoll-4K-Fernseher für unter 2000 Franken.

von Simon Gröflin 29.09.2017

PCtipp präsentiert: die besten Angebote des Interdiscount-September-Flyers im Schnelldurchgang.

In der Bildergalerie unten präsentiert Ihnen der PCtipp die Angebote von Interdiscount und unsere Testberichte.

Tipp in eigener Sache: Wollen Sie keine Tests mehr verpassen und künftig über Kaufberatungen aktuell informiert werden? Dann können Sie für einen Preis von 27 Franken unser PCtipp-Heft per Digital-Abo erwerben. Die Gültigkeit des Abos beträgt ein halbes Jahr. Zudem kann selbstverständlich jedes neue und ältere Heft hier auch als Einzelausgabe günstig erworben werden.

Lesen Sie auf den nächsten Seiten unsere Produktbesprechungen

Flyer-Check 1: 4K-Fernseher

Wo: unter www.interdiscount.ch
Wann: ab sofort, solange Vorrat reicht

Zwar hat Sony mit seinem ersten OLED-Fernseher einen neuen Star. Aber auch die LED-Modelle lässt Sony noch lange nicht links liegen. Muss Sony auch nicht. Auch die HDR-Premium-Modelle auf LED-Basis erhielten im Frühjahr mit der «XE»-Reihe ihre Nachfolgeserien. Den 65-Zöller gibt es mittlerweile, wie hier bei Interdisount, schon für rund 2000 Franken. Zum Vergleich: Im März kostete der TV noch 3700 Franken!

Preislich stark vergünstigt: Sonys KD65XE9005 Preislich stark vergünstigt: Sonys KD65XE9005 Zoom© Sony

Ausstattung:

  • Modell: Sony KD65XE9005
  • Bilddiagonale: 65 Zoll (165 cm)
  • Auflösung: 3840 x 2160 Pixel (UHD), HDR
  • TV-Tuner: DVB-T/T2/C/S/S2, CI+
  • Backlight: Slim Backlight Drive+
  • Energieeffizienzkategorie: 1
  • Schnittstellen: 4 x HDMI, 3 x USB 2.0, LAN/WLAN
  • Smart TV: ja (Android-TV, Apps, Webbrowser etc.)
  • Garantie: 2 Jahre
  • Preis: Fr. 1999.90

PCtipp meint

Die Bravia-XE-Serie gleicht dem Vorgänger bis auf die rückseitige Modularabdeckung wie ein Ei dem anderen. Hauptunterschied: Der 65-Zöller ist um einiges heller und unterstützt auch das Konkurrenzformat Dolby Vision. Anders als das lizenzfreie HDR 10 (der gegenwärtige Standard) überträgt Dolby Vision vor allem mehr Farbvolumen pro Szene und dabei jedes Frame bzw. jede Momentaufnahme. Allerdings gibt es für das Luxusformat – mit Ausnahme von 4K-Blu-rays – noch wenig Videomaterial.

LED-Technik: Wie beim ZD9-Top-LED-Modell setzt Sony auch beim XE93 auf den stärkeren «X1 Extreme»-Prozessor. Bei der Hintergrundbeleuchtung handelt es sich um eine weiterentwickelte Version des Vorgänger-Panels «Slim Backlight Drive». Das «Slim Backlight Drive Plus» im neuen XE93 erlaubt im Vergleich zu vorher ein präziseres Abdunkeln (Local Dimming). Möglich wird das durch mehr LED-Zonen. Im Vorgängermodell war nur unterseitig ein LED-Streifen verbaut.

Ausstattungsseitig hat der XE93 nebst vier HDMI-Eingängen, je einem Composite- und Komponenten-Anschluss und drei USB-Anschlüssen sehr viel zu bieten. Auch an einem vielseitigen Tuner (Twin DVB-S, Twin DVB-C) fehlt es nicht. Einen Scart-Anschluss gibt es hier nicht mehr, aber das überrascht nicht. Sony war bis jetzt einer der wenigen Anbieter, der bei den meisten TVs noch alle möglichen Anschlüsse weiterhin zur Verfügung gestellt hat.

Fazit

Was uns besonders gefällt: Sonys 65XE-Modell überzeugt bei Ausstattung, Verarbeitung, Helligkeit und mittlerweile auch beim Preis. Obwohl weniger hell als der immer noch 4000 Franken teure 65-Zöller der ZD9-Top-Serie kommt der Neuanwärter durchaus an eine sehr hohe Leuchtkraft heran, die den Vorgänger nochmals um gefühlt einen Drittel überbietet. Den ganzen Test gibt es hier.

Wichtig: Um vom Fernseher zu profitieren, und dessen grosse Bilddiagonale auch optimal auszunutzen, bedarf es Platz in der Stube. So sollte der Abstand des Betrachters zum TV-Gerät ungefähr das Dreifache der Bilddiagonalen sein. In dem Fall sollte der Fernseher also etwa 5 Meter vom bevorzugten Sitzplatz entfernt aufgestellt werden.

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Flyer-Check 2: Smarte Kamera

Der Testsieger unserer Smart-Kamera-Kaufberatung unserer aktuellen Print-Ausgabe: Mit der 339 Franken teuren Arlo Pro lanciert Netgear seine erste komplett kabellos funktionierende Sicherheitskamera. Für die Kommunikation mit der im Lieferumfang enthaltenen Basisstation bietet die kleine Kamera WLAN. Der Hersteller fährt bei der Speicherung der Aufnahmen zweigleisig: Entweder lassen sich die Aufnahmen per Cloud-Speicher direkt bei Netgear sichern oder lokal auf einem USB-Speicher.

Testsieger unserer aktuellen Kaufberatung: Netgear Arlo Testsieger unserer aktuellen Kaufberatung: Netgear Arlo Zoom© Netgear

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Ausstattung:

  • Modell: Netgear Arlo Pro
  • Videoauflösung: 1280 x 720 Px
  • Bilder pro Sekunde: 30 fps
  • Fotosensor: 2,1 Mpx
  • Blickfeld: 145 Grad
  • Extras: Mikrofon, Lautsprecher, WLAN

PCtipp meint

Die Installation geht flink: Zuerst wird die Kamera am gewünschten Ort platziert. Dabei hilft die magnetische Wandhalterung. Im Anschluss verbindet man die Basisstation per Netzkabel und Router. Danach ist die Kamera einsatzbereit. Der Anwender kann sich nun per Livebild über die Lage informieren oder ins Menü wechseln. Informiert werden Benutzer über Vorfälle per E-Mail und/oder App-Benachrichtigung. Im Fall der E-Mail-Nachricht sendet die Kamera an die hinterlegte Adresse einen Screenshot wie auch den Link zur Videoaufnahme.

Wie bereits erwähnt, kann die Aufnahme lokal via USB-Speicher oder auch in der verschlüsselten Netgear-Cloud gesichert werden, und zwar kostenlos bis zu 7 Tage nach der Aufnahme. Wer eine längere Speicherung benötigt, muss ein kostenpflichtiges Abo bei Netgear lösen. Dieses erhalten Sie ab ca. 9 Franken pro Monat.

Fazit: Netgears Arlo Pro arbeitet zuverlässig und bietet zudem eine grosszügige Cloud-Speicherung. Die ganze Kaufberatung gibt es in unserer aktuellen Heftausgabe (10/2017).

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Express-Check 1: Tiefpreis-Notebook

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Der Acer E 17 E5-774-59BE ist zwar sehr günstig, kann aber beim Bildschirm nicht sehr überzeugen Der Acer E 17 E5-774-59BE ist zwar sehr günstig, kann aber beim Bildschirm nicht sehr überzeugen Zoom© Acer

Express-Check: Acer Aspire E 17 E5-774-59BE für Fr. 699.90. Ein Grenzgänger? Eher mittelmässig ausgestattet ist das Windows-10-Notebook mit seinem 128 GB grossen SSD-Speicher und seiner 1-TB-Festplatte. Zwar wartet der Laptop mit einem aktuellen Zweikernprozessor vom Typ Core i5-7200U auf, eine dedizidierte Grafikkarte gibt es aber nicht.

Die Auflösung des nicht entspiegelten 17,3 Zoll grossen und rund 3,3 kg schweren Modells beträgt ebenfalls nur 1600 x 900 Bildpunkte. Die Ausstattung ist hingegen nicht schlecht: Als Anschlüsse verfügt der Laptop über 2 x USB 2.0 und je eine USB-3.0-, HDMI, LAN-/WLAN-Schnittstelle. Selbst ein optisches Laufwerk in Form eines DVD-Brenners ist verbaut. Die Akkulaufzeit wird mit bis zu acht Stunden angegeben, dürfte sich in der Praxis aber bei fünf bis sechs Stunden einpendeln. Unterm Strich ist das aber immer noch gut genug.

Kurzfazit: Ein supergünstiges Angebot von Interdiscount, allerdings auch mit dem Hauptnachteil einer geringen Bildschirmauflösung. Allgemein ist die Gehäuseverarbeitung und die Tastatur der Serie mehr als zweckmässig. Nicht ganz zufrieden waren wir jüngst bei einem ähnlichen (Full-HD-)Modell bei der Bildschirmhelligkeit und dem leicht wippenden Touchpad. Somit ist dieses Modell eher als günstiges Zweitgerät oder mobiles Office-Notebook denkbar. Wir empfehlen Ihnen, vor allem Bildschirm und Touchpad in einer Filiale genauer anzuschauen.

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Flyer-Check 2: Spar-Tablet

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Das Tab S2 ist schon etwas angestaubt, bietet aber einiges an Ausstattung und arbeitet immer noch zügig. Das vorinstallierte Android 6.0 lässt sich noch auf Android 7.0 (Nougat) aktualisieren. Die aktuelle Version des mobilen Google-Betriebssystem ist Android Oreo (8.0).

Das Samsung Tab S2: ein älterer Tablet-Weggefährte mit ausreichend Rechenleistung Das Samsung Tab S2: ein älterer Tablet-Weggefährte mit ausreichend Rechenleistung Zoom© Samsung

Ausstattung:

  • Display: 9,7"-Amoled-Display
  • Auflösung: 2560 x 1600 Px
  • Prozesor: Achtkernprozessor (1,9/1,3 GHz)
  • Speicher: 3 GB RAM, bis 128 GB Speicher, MicroSD-Slot
  • Kamera: 8-/2,1-Mpx-Kamera
  • Schnittstellen: WLAN 11ac
  • Android 6.0 Marshmallow
  • Abmessungen: 23,7 x 16,9 x 0,56 cm
  • Gewicht: 389 g

PCtipp meint

Ausstattung: Das Tab S2 verfügt über einen microSD-Slot. Ansonsten findet sich auf der Vorderseite nebst einer Micro-USB-Buchse der bekannte Home Button vor, mit dem sich der Fingerabdruckscanner einrichten lässt. Das Display des Samsung-Tablets löst mit 2048 x 1536 Pixeln auf. Beim «Super Amoled Display» der Samsung-Display-Schmiede wurde ein spezieller Lichtsensor integriert: Je nach Umgebung passen sich Sättigung, Helligkeit und Schärfe der Umgebungsbeleuchtung an.

Fazit: Mit dem Tab S2 für 299 Franken bekommt man bei der Coop-Tochter von der Display-Qualität her ein gutes Tablet. Darüber hinaus offeriert Samsung einen microSD-Slot für Erweiterbarkeit auf 128 GB. Ob das Tablet in Zukunft noch weitere Updates erhalten wird, ist nicht gesagt. Einen älteren Testbericht zu Samsungs Tab S2 lesen Sie hier.

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