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4K-TV: Das müssen Sie vor dem Kauf wissen

Immer wieder locken Händler mit fantastischen TV-Deals. Aber ist der 65-Zoll-4K-LED-TV für unter 1000 Franken auch gut genug für jede Stube?

von Simon Gröflin 24.11.2017 (Letztes Update: 24.11.2017)

Obwohl sich ein Trend hin zu grösseren Fernsehern bemerkbar macht, gibt es heutzutage Flachbildfernseher in allen Grössen. Dazu kommt: Oft bieten Discounter auch stark vergünstigte Flachbild-TVs mit grossen Bilddiagonalen für 400 bis 700 Franken an. Hier sollte man sich nicht blenden lassen. Aber worauf kommt es bei der Wahl des TVs wirklich an? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, letzten Endes auch davon, welche Ansprüche Sie haben.

Vorsicht bei Schnellentscheidungen beim TV-Kauf Vorsicht bei Schnellentscheidungen beim TV-Kauf Zoom© Samsung

Wie gross soll der TV sein?

Da moderne Fernseher immer schlanker und das Bild immer schärfer wird, greifen viele Anwender zu grösseren Modellen. Der Durchschnitt liegt bei 55 Zoll (also 1,4 Meter in der Bilddiagonalen). Die Faustregel für den Abstand von Ultra-HD-Geräten: ca. das 1,5-Fache der Bilddiagonale. Ein 55-Zoll-Gerät sollte also mit einem Abstand von rund zwei Metern vom Betrachter platziert werden.

Was ist der Unterschied zwischen 4K und UHD?

Ultra-HD und 4K sind praktisch dasselbe. UHD ist quasi der neue Standard für TV-Bildschirme. Dieser steht für eine Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln. Das ist die vierfache Auflösung von Full HD respektive die vierfache Punktzahl. Wenn Sie in den Shops auf verschiedene Auflösungsbezeichnungen stossen, lassen Sie sich davon nicht verwirren: Bezeichnungen wie 4K, 4K2K, Ultra HD, UHD, Quad Full HD, QFD, 2160p (4K × 2K) bedeuten alle dasselbe: nämlich 4K beziehungsweise Ultra HD (3840 × 2160 Bildpunkte).

Netflix bietet mittlerweile schon eine ganze Menge an 4K-Inhalten Netflix bietet mittlerweile schon eine ganze Menge an 4K-Inhalten Zoom© Screenshot / PCtipp

Wie wichtig ist die Hertz-Anzahl beim Fernseher?

Häufig wird die Bildwiederholrate in Hertz angegeben. Aber braucht es dazu 100 Hertz oder 400 Hertz? Ein TV mit 50 Hertz kann 50 Bilder pro Sekunde übertragen. Zur Verdeutlichung: Ein Fernsehbild besteht wie ein Daumenkino aus vielen verschiedenen Einzelbildern, die schnell aneinandergereiht werden. Für den Zuschauer entsteht so eine flüssige Bewegung. 100 oder 120 Hertz sind eigentlich heutzutage ein Muss, sonst wird aus Fussballspielen oder Actionfilmen ein Daumenkino. Faustregel: Egal, wie viel Hertz die Hersteller auf die Verpackung schreiben: Bei einem 4K-Fernseher bekommen Sie maximal 120 Bilder pro Sekunde, bei einem Full-HD-Fernseher maximal 200.

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    Kommentare

    • karnickel 25.11.2017, 10.27 Uhr

      Ist USB 2.0 denn schnell genug, um meine 4k-HDR-Filmli in die Glotze zu schaufeln? Und welche HDMI-Version brauche ich, hä? Reicht 1.4 oder doch besser 2.0 ? {Antworten: Könnte knapp werden und 2.0.}

    • Simon Gröflin 27.11.2017, 08.39 Uhr

      Ist USB 2.0 denn schnell genug, um meine 4k-HDR-Filmli in die Glotze zu schaufeln? Und welche HDMI-Version brauche ich, hä? Reicht 1.4 oder doch besser 2.0 ? {Antworten: Könnte knapp werden und 2.0.} Hallo karnickel In diesem Fall würde man ja schon ein sehr altes EOL-Modell aus dem Handel kaufen. Spätestens ab der Generation HDR gibts ja fast keine TVs mehr mit HDMI 1.4. Oder sehe ich da was falsch? Wichtig bei HDMI 2.0 ist vor allem, je nach Zuspielgerät, das Kabel: http://www.p[...]

    • Gaby Salvisberg 27.11.2017, 10.00 Uhr

      4K/HDR- Filmli dürften relativ grosse Files ergeben. Vermutlich würde man die ohne mühsames Dateigrössen-Splitten nicht auf auf einen FAT32-formatierten USB-Datenträger bekommen (max. Filegrösse: 4 GB). Will man die Files an einem Stück lassen, muss man zu etwas anderem greifen, z.B. NTFS. Und bei allem ausser FAT32 ist es wiederum fraglich, ob der TV es überhaupt lesen kann. Weiss man, was für Dateisysteme die Fernseher aktuell überhaupt unterstützen? Herzliche Grüsse Gaby

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