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Ask-Toolbar: Microsoft stuft das Java-Beigemüse als Malware ein

Wer bei der Java-Installation nicht aufpasst, hat unverhofft die Ask-Toolbar auf dem Rechner. Microsoft putzt Ask nun vom PC – allerdings nicht alle Versionen.

von Andreas Fischer, Online PC 15.06.2015
Java-Setup: Wer hier nicht aufpasst, installiert ungewollt auch die Ask-Toolbar Java-Setup: Wer hier nicht aufpasst, installiert ungewollt auch die Ask-Toolbar Zoom Seit Jahren nervt die Ask-Toolbar PC-Nutzer, weil sie Suchanfragen umleitet und die Startseite des Browsers ändert. Verbreitet wird die Adware vor allem durch das Java-Installationsprogramm. Nun hat mit Microsoft ein Schwergewicht reagiert und die Ask-Toolbar auf seine schwarze Liste gesetzt.

Ab sofort putzen die Microsoft-Sicherheitsprogramme Windows Defender, Security Essentials und Safety Scanner die Ask-Toolbar vom PC. Einzige Ausnahme ist die neuste Version, die laut Microsoft die vom Hersteller geforderten Auflagen erfüllt und deswegen nicht entfernt werden muss.

Manche der alten Ask-Versionen waren sogar so restriktiv, dass sie dem Anwender nicht mehr ermöglichten, die Startseite und den Suchanbieter zu ändern. Es ist also kein Wunder, dass Microsoft diese Programme als «hohe Gefahr» einstuft.

Tags: Java

    Kommentare

    • murphych 15.06.2015, 15.33 Uhr

      Schade, dass Microsoft die neuste Version gestattet. Aber eigentlich müsste Oracle diese Malware nicht dauern standardmässig bewerben. Schade, dass es keinen Ersatz für Java gibt. Die Ask-Toolbar wäre ein Grund zur Konkurrenz zu wechseln.

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