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Im Test: Raumfeld One M

Multiroom-Speaker boomen. Wir haben den deutschen Vertreter Raumfeld und seinen Speaker One M unter die Lupe genommen.

von Florian Bodoky 03.04.2017
Das Design ist dezent, sodass sich das Gerät überall unauffällig platzieren lässt Das Design ist dezent, sodass sich das Gerät überall unauffällig platzieren lässt Zoom Multiroom-Sound ist längst nicht mehr die One-Man-Show von Sonos. Das zeigt sich zum Beispiel bei den Raumfeld-Speakern aus Berlin. Die Hersteller von Raumfeld, einer Marke von Teufel Soundsysteme, holen sich dafür zusätzliches Know-how im Akustikbereich. Dies von der Technischen Universität Berlin. Das Portfolio der Marke Raumfeld umfasst mehrere Multiroom-Geräte in verschiedenen Grössen und einer Preisspanne von 200 bis fast 2000 Franken. Der Speaker Raumfeld One M liegt bei rund 450 Franken und eignet sich prima für die Beschallung von Räumen jeglicher Art – wobei die Power, die dem rund 41 Zentimeter breiten und 20 Zentimeter hohen Gerät innewohnt, locker auch grössere Zimmer, Säle oder Gärten mit Musik ausfüllen kann.

Der One M ist ein dezent gebauter Speaker, dessen Frontpanel von einer Lautsprecher-Abdeckung aus schwarzem Stoff dominiert wird. Darunter befindet sich das silbrige Control-Panel, das lediglich einen Powerbutton, einen grossen Drehknopf und vier dezente, in die Abdeckung eingelassene Tasten zeigt, deren Funktion frei programmiert werden kann.

Ergänzt wird das ganze durch einen kleinen Raumfeld-Schriftzug und zwei LEDs. Alle Anschlüsse, also Strom, RJ45, Cinch und USB, befinden sich auf der Rückseite. Der USB-Anschluss ist ein eher seltener Gast bei Multiroom-Geräten (diese funktionieren meist nur über WLAN oder Bluetooth), aber bei den Raumfeld-Speakern kann so auch Musik ab einem USB-Stick oder einer externen Festplatte gehört werden. Mit seiner flachen Vorderseite kann der One M auch ins Wohnzimmer integriert werden, ohne gross aufzufallen. Interessant: Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und Schleiflack und eignet sich auch für den dauerhaften Betrieb in Feuchträumen. Ebenfalls angenehm: Der Anschluss an den Strom erfolgt über ein normales C2-Kabel. Bei Verlust oder Defekt braucht man also keine teuren Folgekosten zu befürchten. Zudem ist das Netzteil schon im Speaker integriert. Das Kabel allein reicht also.

Smart und Oldschool

Die App ist intuitiv und übersichtlich gestaltet Die App ist intuitiv und übersichtlich gestaltet Zoom© Teufel Das Einrichten des One M erfolgt über die kostenlose Raumfeld Controller App, erhältlich für Android und iOS. Und diese ist «tubbelisicher». Im Prinzip braucht man bloss die WLAN-Funktion des Smartphones zu aktivieren, den Speaker anzustellen und die App zu starten. Dann wird auf der App eine Schritt-für-Schritt-Anleitung angezeigt, nach der man den Speaker einrichtet. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, unterstützt das WLAN-Modul des One M auch das 5 GHz-Funkband.

Der One M wird grundsätzlich über die App gesteuert. Diese unterstützt die unterschiedlichsten Musikquellen, darunter, wie bereits erwähnt, sogar externe USB-Devices; primär aber natürlich verschiedene Streamingdienste wie Spotify oder Tidal, aber auch Musik, die sich auf dem Smartphone oder dem Tablet befindet. Ebenfalls werden Internet-Radios unterstützt. Hier greift die App auf den Dienst Tuneln zurück. Dort finden sich zahlreiche Radio-Stationen – wird eine gemocht, dann kann die Adresse auf einer der vier Tasten auf dem Frontpanel fix programmiert werden. Das ist praktisch, da Radio-Enthusiasten den Speaker dann ohne App verwenden können. Streamingdienst Spotify wird über Spotify Connect verbunden. Das heisst, dass nach dem Setup die Musik über die altbewährte Spotify-App gesteuert werden kann. Die Raumfeld-App ist dort dann nicht zwingend. Übrigens kann der One M auch von mehreren Kontroll-Geräten angesteuert werden. Es ist also nicht nötig, immer das Gerät zur Hand zu haben, mit den man das Setup durchgespielt hat. Kleine Kritik: Bei unterschiedlichen, miteinander vernetzten Raumfeld-Geräten, ist es uns nicht gelungen, die Speaker mit demselben Smartphone einzeln verschiedene Musik spielen zu lassen. Auch AirPlay wird (noch?) nicht unterstützt. 


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