Test: DAB+-Radio P Tec Gotthard

Hersteller P Tec designt sein Gotthard DAB+-Radio im Retro-Look. PCtipp hat die digitale Soundbox getestet.

von Daniel Bader 06.09.2018
P Tec Gotthard DAB+: das DAB+-Radio P Tec Gotthard DAB+: das DAB+-Radio Zoom© P Tec

Wie der Hersteller «Retro» bei dem Gerät umsetzt, sieht man besonders am Chassis: Das Gerät (ca. 2,2 kg, 28 × 14 × 11 cm, L × H × T) ist in ein rassiges und zugleich sauber verarbeitetes weiss-mattes Holzgehäuse eingefasst, links und rechts sind zwei Boxen (je 15 Watt) verbaut. Auf der Vorderseite ist ein 3,15 Zoll (8 cm) grosses blau-monochromes Display eingelassen. Hier lassen sich u.a. der Sendernamen, Liedtitel sowie Uhrzeit, Datum oder auch die Sendefrequenz anzeigen.

Elegantes Design

P Tec Gotthard DAB+: Seitenansicht mit abgerundeten Ecken P Tec Gotthard DAB+: Seitenansicht mit abgerundeten Ecken Zoom Zudem sind vorne zwei Drehregler vorhanden, um unter anderem die Lautstärke einzustellen, Sender auszuwählen sowie auch das Menü des DAB+-Radios aufzurufen. Oberhalb der Regler sind nochmals in zwei Reihen jeweils fünf Tasten eingebettet. Mit der oberen Reihe können insgesamt fünf Lieblingssender den Tasten zugeordnet werden. Die unteren fünf (v.l.n.r.) heissen Mode, Menu, Info, Alarm und Select. Mit ihnen lassen sich entsprechende Funktionen des Radios einstellen respektive aufrufen und auslesen. Rückseitig ist bei dem Gotthard eine ausziehbare Antenne für den klassischen FM-Radio-Bereich (87,5 bis 108 MHz) sowie noch ein USB-2.0-Anschluss für ein mögliches Firmware-Update verbaut. Eine Fernbedienung, um das Radio per Funk zu steuern, ist nicht vorhanden. Funktionsseitig deckt das Radio den erwähnten FM-Frequenzbereich sowie DAB und DAB+-Spektrum (174 bis 260 MHz) ab. Ausserdem ist auf der Rückseite noch eine weitere Besonderheit zu finden. Das P-Tec-Radio kann DAB+-Sender auch via Kabel an der hinten angebrachtem F-Connector-Kabelbuchse empfangen. Das entsprechende Kabel wird dazu einfach dort angeschlossen, danach muss noch ein Kippschalter, der ebenso dort zu finden ist, auf «DAB+-Cable» geswitcht werden – fertig. Dadurch ist das Radio dann in der Lage, die von UPC angebotenen DAB+-Kabel-Sender wiederzugeben. Zur Inbetriebnahme: Das Radio macht beim ersten Einschalten immer einen automatischen Senderscan und sortiert die Sender alphabetisch in der Senderliste. Veränderungen im Angebot DAB+ Cable von UPC Cablecom werden am Gerät über «Service-following» oder über die dynamische Rekonfiguration angepasst.

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    Kommentare

    • hirsch1 12.09.2018, 09.03 Uhr

      Für UPC-Kunden ist gemäss UPC-Infos ein spezielles Gerät mit "DAB+CABLE" Standard erfoderlich. Zudem gibt es Infos, dass UPC in einem unüblichen Frequenzbereich überträgt und damit die Gerätewahl weiter eingeschränkt wird. Das Hohelied auf dieses DAB+-Zeugs sollte nicht so laut gesungen werden. Ausserdem wird wohl in wenigen Jahren wieder ein neuer, nicht abwärtskompatibler Standard eingeführt. Die bisherigen DAB-Besitzenden müssen ihre Geräte jetzt schon nach wenigen Jahren wegwerfen.

    • sirion 12.09.2018, 10.13 Uhr

      Für UPC-Kunden ist gemäss UPC-Infos ein spezielles Gerät mit "DAB+CABLE" Standard erfoderlich. Korrekt, genau das beherrscht das getestete "P Tec Gotthard". Zudem gibt es Infos, dass UPC in einem unüblichen Frequenzbereich überträgt und damit die Gerätewahl weiter eingeschränkt wird. Korrekt, genau deswegen braucht es speziell angepasste Firmware für die Radios. Theoretisch könnten so gut wie alle DAB+-Radios auch DAB+ Cable wiedergeben, aber dafür müsste die die Firmware der Radios [...]

    • hirsch1 12.09.2018, 11.19 Uhr

      SIRION: Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich werde den Konverter im Auge behalten, ein Preis ist beim Anbieter noch nicht zu sehen. Grüsse René

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