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Effizient scannen

Egal, ob Sie nur gelegentlich einen Beleg einscannen möchten oder ob Sie täglich bis zu 75'000 Seiten digitalisieren müssen: Auf dem Markt gibt es für jedes Bedürfnis das passende Gerät.

von Beat Rüdt 07.04.2017
    Zoom Dokumente erfassen und bearbeiten kann man sowohl mit einem Smartphone als auch mit einem Multifunktionsgerät. Doch wo das Digitalisieren von Dokumenten zum Alltag gehört und gute Qualität ein Muss ist, sind Dokumentenscanner immer noch die beste Lösung. Sie sorgen für die korrekte, gerade Erfassung der Vorlagen. Die Software peppt ausserdem die digitalisierten Dokumente auf und speichert sie am richtigen Ort. In dieser Übersicht zeigt der PCtipp, was die Geräte in den verschiedenen Preiskategorien leisten und worauf Sie beim Kauf achten sollten. 


Scanner für unterwegs

Bild 1: klein, aber trotzdem mit vielen 
Funktionen – der Canon imageFormula P-208II Bild 1: klein, aber trotzdem mit vielen Funktionen – der Canon imageFormula P-208II Zoom© Canon

Die günstigsten (und auch kleinsten) Dokumentenscanner sind mobile Geräte, die problemlos in einer Aktentasche Platz haben, Bild 1. Die Geräte kosten zwischen 150 und 250 Franken und bieten meist nur eine Auflösung von 600 dpi. Das reicht, um beim Kunden Dokumente zu erfassen und mit Text­erkennung zu digitalisieren. 

Bereits in dieser Kategorie können Sie mit einer Papierzufuhr von 10 bis 40 Blatt rechnen. Zudem sollte eine Duplex-Funktion vorhanden sein, um sowohl Vorder- als auch Rückseite der Dokumente in einem Rutsch zu scannen. Geräte dieser Kategorie können in der Regel nebst Dokumenten auch Fotos und Visitenkarten einlesen. 

Mit ADF und Flachbett

Bild 2: Ein Scanner mit Dokumenteneinzug und Flachbett ist flexibler – der Plustek PL806 Bild 2: Ein Scanner mit Dokumenteneinzug und Flachbett ist flexibler – der Plustek PL806 Zoom Noch für unter 300 Franken findet man Scanner, die sowohl einen Dokumenteneinzug als auch ein Flachbett haben, Bild 2. Das Flachbett ermöglicht es, Vorlagen einzuscannen, die keine rechteckige Form haben oder gebunden sind (etwa Bücher und Prospekte). Diese Geräte schaffen ein deutlich höheres Tagesvolumen, die Geschwindigkeit ist aber immer noch bescheiden. Nicht alle Scanner mit Flachbett bieten Duplex-Scans an. 

Scanner mit Tempo

Bild 3: ein Scanner mit viel Tempo und WLAN – Fujitsu Scansnap lx 500 Deluxe Bild 3: ein Scanner mit viel Tempo und WLAN – Fujitsu Scansnap lx 500 Deluxe Zoom Wer mehr Tempo braucht, wird in der Preiskategorie ab 400 Franken fündig: Hier liegen hohe 25 bis 30 Seiten pro Minute drin. Zudem findet man hier auch Geräte, die über WLAN oder LAN erreicht und gesteuert werden können, was sie erst so richtig bürotauglich macht, Bild 3. Damit kommt auch die praktische Möglichkeit, das Gerät via Mobiltelefon zu bedienen und sich die eingescannten Daten an ein beliebiges Gerät senden zu lassen. 

1200 dpi? Nur interpoliert

Noch für unter 500 Franken gibt es Dokumentenscanner, die eine hohe Auflösung von bis zu 1200 dpi versprechen. Die Betonung ist auf «versprechen». Beim genauen Hinsehen offenbart sich, dass die optische Auflösung auch hier bei maximal 600 dpi liegt. Mit einem Software-Trick, der zwischen zwei Pixeln jeweils noch einen dritten Pixel einfügt, wird die Auflösung allerdings künstlich hochgeblasen. In der Fachsprache nennt sich das Interpolation, Bild 4.

Bild 4: Die volle Auflösung 
ist bei günstigeren Scannern meist 
interpoliert – Brother ADS-2800W Bild 4: Die volle Auflösung ist bei günstigeren Scannern meist interpoliert – Brother ADS-2800W Zoom© Brother

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Tags: Scanner
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