Test: Nikon Coolpix A

Unser Test zeigt, was die kompakte APS-C-Kamera zu leisten vermag. Die Schuldfrage bleibt jedoch ungeklärt.

von Klaus Zellweger 25.04.2013

Langsam kommt Bewegung in den Markt der spiegellosen APS-C-Kameras, der lange Zeit von Sonys NEX-Serie dominiert wurde. Heute fällt vor allem die X-Serie von Fujifilm auf, namentlich die X-E1 (Test) und X100S (Test). Hingegen tun sich die grössten Hersteller mit der neuen Zielgruppe schwer. Canon legte mit der EOS M (Test) nicht gerade einen Traumstart hin. Und nun will also auch Nikon ein Stück vom Kuchen und schickt die super-kompakte Coolpix A ins Rennen um die ideale Ferienbegleitung. Doch zuvor betreiben wir ein wenig Grundlagenforschung.

Die Coolpix A hat ihren Preis Die Coolpix A hat ihren Preis Zoom

Die Vorzüge eines APS-C-Sensors

APS-C-Sensoren bestechen vor allem durch ihren grossen Abmessungen von 23,6 x 15,6 mm. Damit weisen sie eine deutlich grössere Fläche auf, als die zum Teil winzigen Sensoren in den regulären Kompaktkameras. Grössere Sensoren sind Garanten für eine bessere Bildqualität, vor allem in schummerigen Lichtsituationen und während der Dämmerung. Deshalb kann der ungeliebte Blitz länger in der Tasche bleiben, was wiederum zu stimmungsvolleren Fotos führt. Ein Sensor kann also gar nicht gross genug sein, und die APS-C-Modelle bieten zurzeit den besten Kompromiss zwischen Leistung und Preis.

Ein solcher Sensor arbeitet auch in der Coolpix A. Seine Abmessungen entsprechen Nikons eigenem DX-Format, das nur unwesentlich grösser ist, als das reguläre APS-C-Format. Mehr noch: Es handelt sich um denselben Sensor, der in Nikons Spiegelreflex-Kamera D7000 verbaut wurde. Diese Kamera war bis vor etwa einem Jahr noch das Flaggschiff der Consumer-Reihe, und entsprechend hoch sind die Erwartungen. Und genau wie die D7000 arbeitet auch die Coolpix A mit einer Auflösung von 16,2 Megapixeln.

Das Gehäuse

Das metallene Gehäuse fühlt sich hervorragend an; gleichzeitig wirkt es aber auch sehr unauffällig. Es liefert keinen optischen Hinweis darauf, dass es sich hier um eine gehobene Kamera handelt. Das freut alle, die auf Diskretion setzen, etwa Street-Fotografen. Selbst wenn die Kamera in einer gemütlichen Runde auf dem Tisch liegt, besteht nie die Gefahr, dass sie das Interesse auf sich zieht. Dazu tragen auch die geringen Abmessungen bei; laut Nikon ist die Coolpix A die zurzeit kleinste APS-C-Kamera auf dem Markt.

Die Kamera verfügt über einen eingebauten Blitz, der mechanisch durch einen kleinen Schalter ausgefahren wird:

Der Blitz wird durch den Blitzschuh ergänzt Der Blitz wird durch den Blitzschuh ergänzt Zoom

Ein optischer Sucher fehlt leider, doch das ist nachvollziehbar: Hätte Nikon einen solchen integriert, wäre das Display viel zu klein ausgefallen. Wer nicht darauf verzichten mag, muss auf dem Blitzschuh den optionalen optischen Sucher DF-CP1 anbringen. Dessen Preis steht für die Schweiz noch nicht fest, doch wenn man sich am US-Preis orientiert, dürfte er bei etwa 450 Franken liegen.

Der optische Sucher DF-CP1 wird auf dem Blitzschuh montiert (Bild: Nikon) Der optische Sucher DF-CP1 wird auf dem Blitzschuh montiert (Bild: Nikon) Zoom

Die Bedienelemente erfüllen die Erwartungshaltung, die man Kompaktkamera entgegen bringt. Sie sind komplett aus Metall gefertigt sind und fügen sich nahtlos in die Gesamterscheinung ein. Das Funktionswählrad bietet diverse Aufnahmearten. Im einfachsten Fall wird die Vollautomatik verwendet; sie lässt keine Eingriffe durch den Fotografen zu, und so kann man auch nicht viel falsch machen. Dazu kommen Programm-, Zeit- und Blendenautomatik und die manuelle Steuerung. Die Motivprogramme helfen den unerfahrenen Fotografen in speziellen Situationen.

Oberseite: Die Bedienelemente könnten für eine Kompaktkamera typischer nicht sein Oberseite: Die Bedienelemente könnten für eine Kompaktkamera typischer nicht sein Zoom

Bis auf wenige Ausnahmen kennt man auch die Tasten auf der Vorder- und der Rückseite von anderen Fabrikaten. Besondere Beachtung verdient die «i»-Taste, die den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen bietet. Zwei Funktionstasten lassen sich vom Anwender mit einer Funktion belegen – allerdings unterscheiden sich die Befehle, die sich zuordnen lassen.

Das «i»-Menü zeigt die wichtigsten Einstellungen auf einen Blick Das «i»-Menü zeigt die wichtigsten Einstellungen auf einen Blick Zoom

Objektiv und Fokussierung

Die Coolpix A ist mit einer Weitwinkel-Festbrennweite von 28 mm (KB) ausgerüstet. Ein so starkes Weitwinkel dürfte allerdings nicht jedermanns Geschmack treffen. 28 mm sind eine feine Sache, wenn sie das untere Ende eines Zooms markieren – als Festbrennweite besteht jedoch die Gefahr, dass zum Beispiel Gesichtszüge unvorteilhaft verzerrt werden. Die Lichtstärke beträgt 2,8. Das ist zwar kein beeindruckender Wert, dürfte aber der äusserst kompakten Bauweise geschuldet sein.

Ein Weitwinkel von 28 mm bietet nicht nur Vorteile Ein Weitwinkel von 28 mm bietet nicht nur Vorteile Zoom

Beim Einschalten fährt das Objektiv um ca. 1,2 cm aus. Praktisch: Im Gegensatz zu den meisten anderen APS-C-Kameras bietet die Coolpix A eine eingebaute Abdeckung, die einen separaten Objektivdeckel überflüssig macht.

Manuelle Fokussierung

Der Ring am Gehäuse dient der manuellen Fokussierung; diese funktioniert allerdings nur, wenn die Schalterposition am Gehäuse in die manuelle Position verschoben wird. Um die Schärfe zu kontrollieren, lässt sich der Ausschnitt auf dem Display mit der Lupen-Taste vergrössern. Durch dieses digitale Zoom leidet jedoch die Darstellung auf dem Display, so dass die Beurteilung der Schärfe schwierig wird. Weitergehende Fokussierhilfen fehlen leider, etwa das beliebte Focus-Peaking, bei dem die scharfen Stellen auf dem Display farbig hervorgehoben werden.

Umschalter zwischen automatischer und manueller Fokussierung sowie dem Makromodus Umschalter zwischen automatischer und manueller Fokussierung sowie dem Makromodus Zoom

Menüs und Anzeigen

Die Menüs sind klar gegliedert und praktisch genauso aufgebaut, wie jene der Nikon-DSLRs. In einem eigenen Bereich lassen sich die zuletzt verwendeten Einstellungen abrufen, oder man stellt sich eine eigene Auswahl der wichtigsten Befehle zusammen.

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Fotos

Bei Bedarf ist die Bedienung der Coolpix A narrensicher. In der Vollautomatik heisst es: draufhalten, abdrücken und fertig. Wie bereits eingangs erwähnt, lässt sich die Kamera aber auch in dem üblichen PSAM-Modi bedienen. Szenen-Programme für verschiedene Motive runden die Automatiken ab.

Darüber hinaus bietet die Coolpix A gehobene Funktionen, die sie von Nikons DSLR geerbt hat. An erster Stelle wäre da die ISO-Automatik zu erwähnen. Sie sorgt dafür, dass eine frei wählbare Verschlusszeit nicht unterschritten wird, indem die Kamera bei Bedarf automatisch den ISO-Wert erhöht. Dabei nimmt zwar das Bildrauschen zu, doch im Vergleich zu verwackelten Bildern ist das in den meisten Fällen das kleinere Übel.

Gern gesehen wird auch die Funktion «Picture Control», bei der sich die Sättigung, die Schärfe, der Kontrast und andere Parameter anpassen lassen. Sechs verschiedene Einstellungen sind ab Werk dabei: Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Porträt und Landschaft. Alle Vorgaben lassen sich an die persönlichen Präferenzen anpassen, so dass jeder Fotograf seine ideale Abstimmung vornehmen kann. Um die Unterschiede zwischen den Einstellungen auszuloten, wird eine Szene am besten einmal im Raw-Format abgelichtet; anschliessend lässt sich das Bild mit beliebigen Einstellungen in der Kamera entwickeln, als JPEG sichern und später am Bildschirm vergleichen.

Von oben nach unten: neutral, brillant und monochrom mit zusätzlicher Kontrastverstärkung Von oben nach unten: neutral, brillant und monochrom mit zusätzlicher Kontrastverstärkung Zoom

Zu den weiteren Besonderheiten zählen Intervall-Aufnahmen sowie Nikons «Active D-Lighting», mit der sich der Dynamikumfang bei kontrastreichen Szenen mildern lässt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine HDR-Funktion; eine solche sucht man bei der Coolpix A vergeblich.

Bleiben wir gleich bei den Unterlassungssünden. Die kleine Nikon bietet kein integriertes GPS-Modul für Geotagging und auch keine Anbindung an ein WLAN. Stattdessen muss tief in die Tasche gegriffen werden. Das GPS-Signal wird durch den externen Empfänger GP-1 erfasst (ca. 260 Franken). Um die WLAN-Anbindung kümmert sich der WU-1a für ca. 70 Franken.

Und zu guter Letzt fehlt der Coolpix A sogar eine Panorama-Funktion; stattdessen wird auf der DVD eine Software mitgeliefert, um die einzelnen Bilder zusammenzusetzen. Wie diese zustande kommen, bleibt dem Fotografen überlassen; eine Hilfe für die korrekte Überlappung der einzelnen Aufnahmen fehlt nämlich ebenfalls.

Filmen

Die Coolpix A bescherte mir eine Premiere: Zum ersten Mal musste ich bei einem Kameratest im Handbuch nachsehen, wie die Filmfunktion aktiviert wird. Es gibt keine dedizierte Taste für die Aufnahme und auch kein Filmkamera-Symbol auf dem Funktionswählrad. Wäre da nicht das Stereomikrofon auf der Vorderseite, müsste man annehmen, dass die Coolpix A nicht filmen kann.

Die beiden Mikrofon-Öffnungen sind der einzige optische Hinweis auf die Filmfunktion Die beiden Mikrofon-Öffnungen sind der einzige optische Hinweis auf die Filmfunktion Zoom

Die Lösung: «i»-Taste drücken, zum Aufnahmemodus wechseln, Filmfunktion anwählen. Und wenn das nächste Foto dran ist, das Ganze zurück. Wie bitte?

Also könnte man die Filmfunktion ja auf eine der beiden Fn-Tasten legen? Nein, das kann man nicht. Oder vielleicht auf die Position «U1» oder «U2» auf dem Funktionswählrad? Fehlanzeige. Dabei wäre dies der perfekte Ort, um alle Einstellungen zusammenzulegen: Filmfunktion, kontinuierlicher Autofokus, lebhafte Farben. Stattdessen klettert man ohne Unterlass in den Menüs herum.

Einmal aktiviert, filmt die Coolpix A wahlweise mit HD (720p) oder Full-HD (1080p), jeweils mit 24, 25 oder 30 fps. Kleine Ruckler prägen die Aufnahme, weil das Objektiv nicht mit einem Bildstabilisator ausgerüstet ist. Die Schärfe wird während der Aufnahme nur nachgeführt, wenn in den Menüs der kontinuierliche Autofokus angewählt ist. Das tut er langsam, unsicher und vor allem mit einem schnarrenden Geräusch, das bei leisen Passagen die Tonspur ruiniert.

In einem Satz: Die Filmfunktion der Coolpix A ist kaum zu gebrauchen.

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Bildqualität

Bei der Bildqualität hält die Coolpix A, was man sich vom grossen Sensor verspricht. Die Kamera überzeugt mit knackigen Bildern und sehr gefälligen Hauttönen. Hier einige Blümchen, die mit der Makrofunktion aufgenommen wurden:

Farben und Schärfe lassen nichts zu wünschen übrig Farben und Schärfe lassen nichts zu wünschen übrig Zoom

Und hier der Crop:

Crop 100 %, unbearbeitetes OOC-JPEG Crop 100 %, unbearbeitetes OOC-JPEG Zoom

Wer jedoch das volle Potenzial ausspielen möchte, sollte sich ein wenig Zeit nehmen und sich mit der erwähnten Funktion «Picture Control» auseinandersetzen. So getan, erhält man eine Kamera, die jeden noch so ausgefallenen Geschmack bei den Farben zufriedenstellt.

Bei der Schärfe an den Rändern werden die Bilder hingegen ein wenig weich, wenn mit der Offenblende 2,8 fotografiert wird. Hier die Übersicht:

Aufnahme ab Stativ Aufnahme ab Stativ Zoom

Und hier der Crop aus der linken oberen Ecke. Die obere Aufnahme wurde mit Blende 2,8, die untere mit Blende 5,6 aufgenommen. Der Schärfegewinn ist deutlich zu sehen:

Das Schärfe legt bei einer mittleren Blende deutlich zu Das Schärfe legt bei einer mittleren Blende deutlich zu Zoom

Hingegen waren die ungeliebten Farbsäume praktisch nie ein Thema und selbst in den Ecken so gut wie inexistent.

Aufnahmen in Dämmerlicht

Doch vor allem interessiert natürlich die Leistungsfähigkeit bei schwachem Licht. Im Gegensatz zu Kameras wie die Sony NEX kennt die Coolpix A keine technischen Tricks, um zum Beispiel aus mehreren Einzelbildern eine ansprechende Low-Light-Aufnahme herauszurechnen. Stattdessen muss der Sensor die Situation in einem Anlauf stemmen.

Dabei konnten die Resultate nicht ganz überzeugen. Zwar lieferte die Kamera auch bei 6400 ISO durchs Band brauchbare Bilder; aber in den letzten Jahren hat sich gerade im Low-Light-Bereich enorm viel zum Besseren gewendet, und entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung. Hier der Crop einer Aufnahme bei 2000 ISO, bei der die Farben bereits ein wenig zuschmieren. Natürlich ist die Kamera den meisten anderen Kompaktkameras meilenweit überlegen – nur die haltlose Begeisterung will sich nicht einstellen.

Cropp 100 % bei 2000 ISO Cropp 100 % bei 2000 ISO Zoom

Hier ein Beispiel bei 6400 ISO bei wirklich diffusen Lichtverhältnissen:

Lowlight und 6400 ISO Lowlight und 6400 ISO Zoom

Und hier der Crop. Beim oberen Bild handelt es sich um das unveränderte OOC-JPEG, beim unteren um die Raw-Datei.

Die Raw-Datei ist der JPEG-Version sehr ähnlich – zu ähnlich Die Raw-Datei ist der JPEG-Version sehr ähnlich – zu ähnlich Zoom

Bei diesem Vergleich fällt vor allem auf, dass sich die Qualität der Raw-Version sehr nahe bei der JPEG-Version befindet. Von den meisten Kameras ist man sich gewohnt, dass die Raw-Bilder eher zu einem stärkeren Luminanzrauschen neigen, das sich mit einer Software wie Adobe Lightroom oder Nik Dfine (Test) effizient herausrechnen lässt. Bei der Coolpix A schmieren die Pixel jedoch bereits in der Raw-Version zu und zeigen deutliches Farbrauschen, so dass eine spezialisierte Software für das Entrauschen ihre Wirkung nicht optimal entfalten kann.

Kurz, die Coolpix A liefert für eine Kompaktkamera eine sehr gute Bildqualität mit leichten Schwächen bei Offenblende und Low-Light-Situationen. Verglichen mit den meisten anderen Kompaktkameras ist sie ein Star. Wenn man sich hingegen den Preis vor Augen hält, dann wirken die Ergebnisse ein wenig ernüchternd.

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Fassen wir zusammen, was die Coolpix A zu bieten hat. Ganz oben auf der Liste stehen natürlich der grosse APS-C-Sensor und die hochwertige Optik. Beide zusammen führen zu hervorragenden Bildern, wobei sich bei schwachem Licht leichte Schwächen zeigen. Das Rauschverhalten ist gut, aber nicht überragend. Die Anpassungsfähigkeit bei den Farben und der Bildwirkung sorgen dafür, dass jeder Fotograf die Bildstimmung erhält, die er sich wünscht. Und zu guter Letzt wirkt die Kamera nicht nur edel, sondern lässt sich problemlos von Kindern und Anfängern bedienen.

Leider warten auf den zukünftigen Besitzer auch frustrierende Momente. Der Autofokus reagiert träge bis langsam. Die Filmfunktion wurde fast schon mutwillig verhunzt – nicht zuletzt deswegen, weil sie jedes Mal aus den Menüs hervorgekramt werden muss. Die Coolpix A kommt ohne WLAN oder GPS und bringt noch nicht einmal eine Panorama-Funktion mit. In diesen Punkten unterliegt die Kamera mit dem vierstelligen Preisschild jedem dahergelaufenen Smartphone.

Die Coolpix A hat ihren Preis Die Coolpix A hat ihren Preis Zoom

Kurz, bei der Coolpix A handelt es sich um den Sensor und die Firmware einer nicht mehr ganz taufrischen Nikon-DSLR, die in ein attraktives, kompaktes Gehäuse gepackt wurden. Zwar bietet die Kamera viele Hilfen für das unbeschwerte Fotografieren, doch der Spass kommt irgendwie zu kurz. Auf der anderen Seite bietet sie professionelle Funktionen einer DSLR, ohne die anspruchsvollen Fotografen wirklich zufriedenzustellen.

«Wer will mich?»

Das ist die Frage schlechthin und Nikon hätte wohl gut daran getan, sie früher zu stellen. Wer einfach eine kompakte Kamera für die Freizeit sucht, wird die Zahl auf dem Preisschild für einen Schreibfehler halten. Wer hingegen Ambitionen und Geld mitbringt, wird von den Unterlassungssünden enttäuscht sein und sollte sich einem Kaliber wie der Fujifilm X100S zuwenden, die nur unwesentlich mehr kostet. Und wer filmen möchte, sollte sowieso an einer anderen Stelle weitersuchen.

Normalerweise hüte ich mich davor, den Preis in eine Wertung einfliessen zu lassen; schliesslich sind die Portmonees genauso verschieden, wie der persönliche Geschmack oder die Prioritäten. Doch in diesem Fall führt kein Weg daran vorbei. Die Coolpix A wäre eine feine Kamera für Personen, die sich gerne etwas Besseres leisten – wenn sie 499 Franken kosten würde. Aber der aktuelle Preis von über 1000 Franken wirkt fast schon bizarr.

Fazit: Die Nikon Coolpix A gefällt durch ihre Bildqualität und die hochwertige Verarbeitung. Allerdings weist die Kamera auch einige Schwächen auf, die jede Zielgruppe dezimieren.

Tags: Foto, Nikon
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Kommentare

  • Schorschl 25.04.2013, 12.13 Uhr

    also entweder muss nikon aufhören kompaktkameras zu bauen oder die nächste generation muss wirklich top sein. nachdem die P7700 die P7100 abgelöst hatte, ging die bildqualität nach unten, der optische sucher fiel weg und die bilder sind im weitwinkel alle verzeichnet. die V1-V2, J1-J3 und S1 kameras sind auch nicht gerade das gelbe vom ei, wenn es um die qualität oder die bedienung geht (habe mir vor einigen tagen dann doch lieber eine NEX-5R gekauft - scheiss bedienung, exzellente bilder)[...]

  • swissmac 25.04.2013, 16.17 Uhr

    Der Typ, der bei Nikon für das User-Interface zuständig ist, gehört definitiv fristlos entlassen. Habe die D5100 und auch hier das absolute Elend. Schlechter kann man so etwas nicht machen. Jede Kompaktkamera hat 10x mehr Funktionen, aber ist trotzdem einfacher bedienbar. Ich begreife es einfach nicht ...

  • Lunerio 25.04.2013, 23.58 Uhr

    @swissmac Man kauft sich DSLRs die zu einem passt. Ist halt keine günstige Anschaffung. Bist du irgendwie selbst schuld..

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