Test: Sony DSC-QX10

von Luca Diggelmann 22.10.2013

Das Objektiv

Das Objektiv der QX10 ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Auf 35-mm-Kleinbildformat umgerechnet entspricht die Brennweite 25–250 mm. Damit deckt die QX10 ein breites Spektrum an Brennweiten ab und zeigt sich vielseitig einsetzbar. Die Blende ist variabel und reicht von f/3,3 bei 25 mm bis f/5,9 bei 250 mm. Das Sony-G-Objektiv verfügt zudem über einen Makro-Modus, bei dem die Nahfokussierung verbessert werden kann. Bei 25 mm Brennweite fokussiert die QX10 bis auf 5 cm, bei 250 mm Brennweite auf 150 cm.

Das Objektiv kann beim Zoomen anständig gross werden Das Objektiv kann beim Zoomen anständig gross werden Zoom

Display

Sonys QX10 besitzt das wohl flexibelste Display aller Kameras: keines. Die Übertragung auf das Smartphone bietet einiges an Freiheiten. Da die Kamera auch ohne Klemme verwendet werden kann, eignet sie sich für ziemlich jeden Winkel. Nahaufnahmen in Bodennähe werden noch einfacher als mit einem klappbaren Display. Freunde von Selbstporträts können problemlos einige Meter von der Kamera weg stehen und mit dem Smartphone die Komposition prüfen und auslösen. Da Sonys Software für iOS, Android und Windows Phone verfügbar ist, funktioniert die QX10 mit fast allen Smartphones.

Ein kleines LCD-Display zeigt den Batteriestand an Ein kleines LCD-Display zeigt den Batteriestand an Zoom

Zusatzfeatures

Wegen des knapp bemessenen Körpers fehlt es der QX10 leider etwas an Features. Hilfen wie Blitz, Fokussierhilfelampe oder ein Hotshoe fehlen komplett. Leider lässt sich der Blitz des Smartphones nicht zuschalten. Das könnte mit einem Firmware-Update jedoch leicht behoben werden. Auch an Anschlüssen mangelt es ein wenig. Lediglich ein USB-Anschluss und einen microSD-Slot gibt es. Der Card Slot ist dabei noch ungünstig unter der Klemme platziert und nur schwer erreichbar. Schlimm ist das nicht, aber auch nicht ideal.

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