Test: Samsung QE55QFN9

Mit dem 4K-TV QE55Q9FN präsentiert Samsung sein neues High-End-Modell. PCtipp hat den 55 Zoll grossen QLED-Fernseher bezüglich Bildqualität, Bedienung und Ausstattung im Praxisbetrieb getestet.

von Daniel Bader 13.07.2018

Samsungs aktuellstes 2018er-Modell mit UHD-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) kommt mit vielen spannenden Neuerungen: Dazu zählen unter anderem Full-Array-LED, ein Dynamikumfang, der auf HDR10+ spezifiziert ist, sowie die Weiterentwicklung der QLED-Technik. 

Der Reihe nach:
Der HDR10+-Dynamikumfang soll dafür sorgen, dass zugleich ein kräftiges, aber auch genaues Farbspektrum abgebildet wird, das dem Original entspricht, dabei aber auch tiefe Kontrastverhältnisse mitsamt Details und Nuancen zeigt. Bei der verwendeten QLED-Technik handelt es sich um eine LED-TV-Weiterentwicklung. Das Kürzel steht für Quantum-Dot-LED und will, im Vergleich zu LEDs, präzisere Farben sowie mehr Details im Bild liefern und deutlich lichtstärker sein.

Samsung QE55Q9FN: 4K-Fernseher mit QLED-Technologie Samsung QE55Q9FN: 4K-Fernseher mit QLED-Technologie Zoom© Samsung

Umgesetzt wird dies mit einer Art Zwischenschicht, der «Quantum-Dot-Schicht», die das angezeigte Farbspektrum massiv erweitern soll (siehe Bild). Von der Hintergrundbeleuchtung angestrahlt, filtert eine Nanopartikelschicht Farbanteile heraus. Dadurch werden das Farbspektrum verbreitert und der Kontrast verstärkt – und das bei hoher Lichtausbeute. Soviel vorweg: Im Test überzeugte Samsungs QE55Q9FN bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, also wenn der Raum eben nicht komplett abgedunkelt war. Dann spielt der Samsung-Fernseher mit Full-Array-Hintergrundbeleuchtung (über das gesamte Display hinweg) seinen Vorteil aus. Aufgrund der sehr homogenen und hohen Grundhelligkeit ist das gezeigte Bild selbst an den sensitiven Rändern und Ecken, bei denen es oft zur sichtbaren Helligkeitsreduktion kommt, ohne Makel.

Ausstattungsseitig lässt das 4K-High-End-Modell ebenso (fast) nichts vermissen: Nebst vier HDMI-2.0-Ports und drei USB-2.0-Schnittstellen integriert der Hersteller einen Twin-Tuner (je 2 × DVB-S2/-T2/-C), eine Sprachsteuerung und die LAN-/WLAN-Funktion. Einzig eine USB-3.0-Schnittstelle sucht man vergeblich. Wichtig dabei: Sämtliche Anschlüsse sind nicht mehr (wie üblich) im TV-Gerät integriert, sondern in der One Connect Box vorhanden, die via Glasfaserkabel am TV angeschlossen ist.

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