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High-End-Notebook: Medion Erazer X7843 im Test

Medion bringt ein portables High-End-Flaggschiff in den Handel. Der Medion Erazer X7843 ist ausschliesslich auf Gaming getrimmt. Das mussten wir uns näher ansehen.

von Simon Gröflin 01.12.2015

Mit dem Erazer X7843 bringt Medion einen High-End-Laptop für anspruchsvolle Gamer auf den Markt. Mit einem auf Übertaktung ausgelegten Vierkern-Skylake-Prozessor (i7-6820HK), dem ganz neuen Nvidia-GTX980M-Grafikchip und 8 GB Grafikspeicher hat der Hersteller ein schweres Geschütz für Hardcore-Gamer montiert. Unser Enthusiastenmodell, das uns zum Testzeitpunkt vorlag, kostet zum Einführungspreis stolze Fr. 2500.-. In einen mobilen Spielgefährten investiert man jedoch meistens ein wenig mehr Geld als bei einer potenten Desktop-Maschine. Bei der Grafikleistung wird es aber erstmals hochinteressant, weil der verbaute Chip rechnerisch fast so stark ist wie die letzte High-End-Desktop-Grafikkarte (Nvidia GeForce GTX 980).

Ein ordentlicher Rechenknecht für Spielernaturen: Medion Erazer X7843 Ein ordentlicher Rechenknecht für Spielernaturen: Medion Erazer X7843 Zoom© Medion

Nicht ganz leicht

Unser 17,3-Zoll-Testmodell bringt mit seinem 3,2 cm dicken Chassis gut 3,2 Kilo auf die Waage. Als heimisches Desktop-Ersatzgerät geht das noch knapp in Ordnung. Dazu beitragen dürfte auch das grosse Arsenal an verbauter Hardware.

Beim Gehäuse setzt Medion auf eine hochwertige und leicht zu reinigende Rubberized-Struktur. Die Stabilität überzeugt aber nicht ganz auf allen Ebenen. Einzig schade: Die frontseitige Display-Rahmenabdichtung aus dünnem Kunststoff wirkt nicht ganz robust. Tastatur, Touchpad und Deckel sind dagegen äusserst solide verarbeitet. Das Touchpad reagiert auf Zweifingergesten sehr präzise. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die zwei Klicktasten mit einem etwas tiefen Druckpunkt.

Stylish: die Rückseite Stylish: die Rückseite Zoom© sgr / NMGZ

Üppige Hardware-Ausstattung

Mit Sicherheit ist es vor allem die High-End-Grafikkarte, die den Preis des Notebooks ausmacht. Bei einem Gaming-Laptop gilt jedoch die Grundregel: nie beim Grafikchip sparen! Denn die Grafik lässt sich später nicht mehr aufrüsten. Verglichen mit einer Desktop-Kiste, erstaunt einmal mehr, was heutzutage so alles in einem 17,3-Zoll-Laptop Platz hat: Angefangen beim grosszügigen 480-GB-SSD-Modul im aktuellen «M.2 2280»-Format plus 2 TB Festplattenspeicher bis hin zu irrwitzigen 32 GB Arbeitsspeicher ist so gut wie alles vorhanden, was das Gamer-Herz begehrt. Lediglich beim Arbeitsspeicher könnte man auch mit 16 GB Speicher leben. Bezüglich Anschlüsse ist man mit Gigabit-LAN, WLAN-ac, vier USB-3.0-Anschlüssen und gleich zwei miniDisplayPorts ebenfalls bestens ausgestattet.

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Tags: Medion, Games
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