Im Test: Lenovo Yoga 900

Lenovos Yoga 900 ist eine preiswerte 2-in-1-Lösung. Wie schlägt sich das Convertible in unserem Test?

von Florian Bodoky 27.09.2016
Die Gummierung sorgt für ein angenehmes Tippgefühl Die Gummierung sorgt für ein angenehmes Tippgefühl Zoom Das Yoga 900 von Lenovo ist ein sehr schlankes, 360 Grad verstellbares 13-Zoll-Convertible, vorgesehen für den mobilen Einsatz. Da das Display in beide Richtungen verstellbar ist, kann das Gerät sowohl als Tablet für Präsentationszwecke (oder zum Filmeschauen) als auch als Notebook für effizientes Arbeiten eingesetzt werden. Die dazu nötige, vollwertige Tastatur ist vorhanden und mit dem Bildschirm durch das sogenannte Watchband-Gelenk verbunden. 

Die Verschalung des Yoga 900 ist aus einem aluminiumartigen Material gefertigt und an den Ecken gummiert, um Schäden durch Stösse vorzubeugen. Die Front ist durch Gorillaglas geschützt, wobei sich dies nicht nur auf das ungewöhnlich auflösende Display (3200 x 1800 Pixel), sondern «Edge-to-Edge» auf die gesamte Front bezieht. Die Handauflage rund um die Tastatur ist ebenfalls gummiert und unterstützt damit ein angenehmes Schreiberlebnis. Natürlich geht das auch mittels Multi-Touch.

Eine USB-C-Schnittstelle ist vorhanden – nur leider nicht zum Laden Eine USB-C-Schnittstelle ist vorhanden – nur leider nicht zum Laden Zoom© PD

Allgemein macht das Yoga 900 einen stabilen Eindruck, die Gelenke sind massiv und nicht anfällig auf verbiegen oder gar brechen. Das leichte Gewicht (1,37 kg) des Geräts lässt sich also nicht auf ein billig produziertes Gehäuse zurückführen. Im Gegenteil.

Trotz seines schlanken Gehäuses findet sich an den Rändern noch Platz für eine Klinkenbuchse, drei USB-Ports (2.0, 3.0, 3.1) und einen SD-Leser. Zudem unterstützt das Gerät WLAN-AC. 

Innenleben nicht auf Niveau der Aussenhülle

In dem Windows-10-Convertible wurde für den Preis starke Hardware verbaut. 16 GB Arbeitsspeicher ergänzen die Dual-Core-CPU i7-6500U (wahlweise auch i3 oder i5 zu einem geringeren Preis) und das 512-GB-SSD. PCMark spuckt ein Ergebnis von 5300 Punkten aus, damit liegt das Gerät nicht schlecht im Rennen. Wie bei vielen Convertibles kommt die Grafikleistung nicht an einen richtigen Laptop, geschweige denn an einen Desktop-PC heran. Mit 1540 Punkten bewegt sich das Yoga 900 hier auf Office-PC-Niveau.

Die Akkulaufzeit wird von Lenovo mit bis zu 9 Stunden angegeben. Das ist etwas hoch gegriffen. Bei mittlerer Bildschirmhelligkeit kommt es im Dauerbetrieb auf knapp siebeneinhalb Stunden (7 Std. 23 Min.). Zudem dauert es einige Zeit, bis das Gerät wieder voll aufgeladen ist. Dies funktioniert leider nicht über USB-C, was viel Zeit sparen würde. Ebenfalls auffällig: Bei hoher Beanspruchung (in unserem Test Filmschnitt) macht der Lüfter seinem Ärger akustisch Luft. 

Viel Positives gibt es aber von der Performance im Betrieb zu berichten: Die Start-up-Zeit beträgt nur wenige Sekunden, ebenfalls beim «Aufwecken» aus dem Sleep-Mode. Die Programme starten schnell und «flutschen» gut im hektischen Büroalltag.

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    Kommentare

    • KarinKarin 03.04.2017, 17.17 Uhr

      Ich hab den Lenovo Yoga 900 gekauft und habe ihn wieder zurückgegeben, leider. Er ist nicht nur bei Beanspruchung sehr laut sondern schon beim normalen Gebrauch. Zudem hat der Lüfter einen sehr unangenehmen, aufdringlichen, schrillen Ton drauf. Noch fast schlimmer war die Tastatur. Wenn man mit dem 10 Fingersystem schreibt, dann drückt man mit der rechten Shifttaste immer PgUp. Die beiden Tasten sind vertauscht. Man könnte sich ev. daran gewöhnen, aber ich schreibe auf verschiedenen Tast[...]

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