Tests 24.02.2011, 07:00 Uhr

Test: Acrobat X Standard (Adobe)

Adobe baut die PDF-Bearbeitung Acrobat X Standard zur Plattform für Arbeitsgruppen aus. Wir haben das Programm getestet.
Die Software erlaubt die Freigabe von PDF-Dateien, sodass ein Empfänger auch mit Adobe Reader X Kommentare in das Dokument schreiben kann. Mithilfe der neuen Speicherfunktion für Webseiten lassen sich zudem eingebettete Animationen und Videos in die PDF-Datei integrieren.
Das Programm hat eine neue, übersichtliche Benutzeroberfläche bekommen. Anwender blenden am rechten Fensterrand eine Liste mit Funktionen ein. Die Optionen sind sinnvoll gruppiert und lassen sich mithilfe von «Aktionen» automatisieren. Diese mit Makros vergleichbaren Abläufe erlauben auch die Stapelverarbeitung von kompletten Verzeichnissen. Jedoch kostet das sehr viel Ressourcen. Schon der Word- oder HTML-Export eines 200-seitigen PDFs führte im Test nahezu zum Stillstand des Rechners.
Schnelle PDF-Bearbeitung
Ein weiteres Defizit ist die Texterkennungsfunktion (englisch Optical Character Recognition, kurz OCR). Zwar zeigt sie eine leichte Verbesserung zur Vorversion, mit einem Spezialprodukt wie Abbyy FineReader ist die Leistung aber nicht vergleichbar. Acrobat erkennt zum Beispiel pro Umwandlungsvorgang nur eine Sprache. Mehrsprachige Dokumente müssen also wiederholt verarbeitet werden.
Fazit: Sinnvolle Funktionen wie die Dokumentenfreigabe für die Teamarbeit und die Makro-Fähigkeit erleichtern das Arbeiten mit Adobe Acrobat X Standard. Das Programm ist aber ressourcenhungrig.

Testergebnis

Teamarbeit auch mit Adobe Reader, Aktionen sparen Arbeit
Ressourcenhungrig, Texterkennung verbesserungswürdig

Details:  PDF-Bearbeitung für Windows und Mac

Preis:  Fr. 449.05

Infos: 
www.powerch.com

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