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Test: HP Elitebook x360

Leistung, Biometrie und Style: Das Elitebook x360 will ins Big Business einsteigen.

von Luca Diggelmann 10.10.2017

Ein Business-Notebook hat seine eigenen Ansprüche. Besonders, was die Sicherheit und das Design angeht, gelten hier oftmals andere Massstäbe als bei privaten Nutzern. HP versucht mit dem Elitebook x360 Leistung, Sicherheit und ein repräsentatives Design unter einen Hut zu bringen.

Optisch macht das Elitebook x360 schonmal was her Optisch macht das Elitebook x360 schonmal was her Zoom© HP

Äusseres

Das mit dem repräsentativen Design klappt schon einmal gut. Das Elitebook x360 ist ein wahrer Hingucker. Mit seinem silbernen Alu-Body, dem Hochglanz-Display und der schwarzen Tastatur erinnert es stark an ein MacBook, und das im positiven Sinn. Die scharf abgefrästen Kanten sind bestimmt nicht jedermanns Sache, lassen das Elitebook x360 aber unbestritten solid aussehen. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Nichts wackelt oder wirkt deplatziert. Von den physischen Tasten bis hin zu den Scharnieren ist das Elitebook x360 ein stabiler Block Aluminium.

Display

Keine Preise wird HP mit den Grafikleistungen des Elitebook x360 gewinnen. Dafür ist das Notebook auch nicht konzipiert. Das Touch-Display lässt sich komplett nach hinten kippen (daher das mit dem 360 im Namen) und als Tablet verwenden. Das funktioniert gut und ist in bestimmten Anwendungen auch nützlich. Wirklich umwerfend ist das Display jedoch nicht. Für grafisch Tätige dürften Farbumfang und Farbtreue nicht genügen.

Mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (FHD) haut das Display auch kaum jemanden aus den Socken. Es fällt aber auch nicht negativ auf, was für die meisten Business-Zwecke absolut ausreichend sein sollte. Etwas schade ist der breite Rand um das Display herum. Mit dem aktuellen Trend zu schmalen Rändern sieht das Elitebook x360 hier im direkten Vergleich etwas altbacken aus. Dank einer ansprechend glänzenden Front fällt das aber nicht besonders auf.

Anschlüsse und Features

Schön zu melden: Das Elitebook x360 verfügt über eine ganze Menge Anschlussmöglichkeiten. In Zeiten, in denen einzelne USB-C-Anschlüsse auch noch zum Aufladen mitverwendet werden, ist das eine wahre Wohltat. Das Elitebook bietet zwei USB-A-Steckplätze, einmal USB-C, einen HDMI-Anschluss in voller Grösse, 3,5-mm-Audio und einen microSD-Kartenleser. Der Stromanschluss ist separat.

Als besondere Business-Funktion gibt es auf der linken Seite eine Smartcard-Reader. Mit diesem können Unternehmen ihre Nutzer per Smartcard authentifizieren. Besonders die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Passwort und Smartcard ist ein starkes Sicherheits-Tool. Als weiteres Sicherheits-Feature bietet das Elitebook einen Fingerabdrucksensor. So kann man im Prinzip per Fingerabdruck und Smartcard ohne Passwort ein doppelt gesichertes Login-System einrichten.

Das Elitebook kann dank Stylus, Touch und Windows 10 auch als Notizblock verwendet werden Das Elitebook kann dank Stylus, Touch und Windows 10 auch als Notizblock verwendet werden Zoom© HP

Ebenfalls attraktiv: Das Elitebook x360 verfügt über einen microSIM-Kartenslot. Vielreisende können ihr Notebook so direkt mit dem mobilen Netz verbinden, ohne über einen persönlichen Hotspot gehen zu müssen.

Stark zeigen sich auch Tastatur und Touchpad. Besonders die Tastatur ist für mobile Schreibende eine wahre Freude. Die Tasten sind gross und bieten einen sehr angenehmen Gegendruck. Im Gegensatz zu anderen aktuellen Notebooks verzichtet das HP beim Elitebook x360 auf experimentelle Tastatur-Layouts. Alles ist dort, wo man es sich von der Desktop-Tastatur gewohnt ist. Auch in der gleichen Form. Etwas ungewohnt sind höchstens die Navigationstasten (Home, End, Pg up, Pg dn) die per Fn- und Pfeiltasten verwendet werden. An deren Stelle in der oberen Leiste findet man ein paar Kommunikations-Shortcuts, die beispielsweise mit Skype funktionieren. Durchaus praktisch, wenn man sich daran gewöhnt.

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