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Test: MacBook Pro 15 Zoll mit Retina-Display

Das neue Flaggschiff von Apple bietet die höchste Bildschirmauflösung aller Notebooks. Doch die Raffinesse findet sich in den Details.

von Klaus Zellweger 25.06.2012

Beim jüngsten Notebook-Spross der Kalifornier steht das Retina-Display mit seiner extremen Auflösung im Mittelpunkt. Wir werden es später ausführlich würdigen. Doch zuerst werfen wir einen Blick auf die Besonderheiten, die das Herz jedes Technikfans höher schlagen lassen.

Der erste Eindruck

Das MacBook Pro ist deutlich flacher als sein Vorgänger, was durch den Verzicht auf das optische Laufwerk möglich wurde. Mit einer Höhe von gerade einmal 1,8 cm ist das MacBook Pro gleich hoch wie das MacBook Air an seiner dicksten Stelle, allerdings fehlt ihm die Keilform. Mit einem Gewicht von ziemlich genau 2 kg ist es ausserdem spürbare 700 g schwerer als sein leichtfüssiges Schwesterchen.

Die Höhe ist dieselbe wie beim MacBook Air (Bild: Apple) Die Höhe ist dieselbe wie beim MacBook Air (Bild: Apple) Zoom

Genau wie die anderen PowerBook-Modelle ist auch der neuste Wurf mit einer FaceTime-Kamera für Videochats ausgestattet, die jetzt in der HD-Auflösung von 720p aufzeichnet. Gleich daneben befindet sich der Sensor für das Umgebungslicht, mit dessen Hilfe die Bildschirmhelligkeit automatisch angepasst wird.

Mehr fürs Ohr

Auch in der Sound-Abteilung hat sich einiges getan. Die Stereolautsprecher wurden deutlich verbessert. Unter dem linken Lautsprecher befindet sich ein neu entwickeltes Paar Mikrofone, die Umgebungsgeräusche besser dämpfen und damit eine bessere Sprachqualität bei Videochats bieten sollen. Allerdings dürfte unter OS X 10.8 «Mountain Lion» vor allem die neue Diktierfunktion profitieren.

Die beiden Mikrofone lauschen bei Videochats und Diktaten (Bild: Apple) Die beiden Mikrofone lauschen bei Videochats und Diktaten (Bild: Apple) Zoom

Die 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der linken Seite gibt den Ton analog und in Stereo aus. Wird jedoch ein optisches Kabel angeschlossen, erfolgt die Ausgabe digital und – falls vorhanden – mit 5.1-Raumklang. Über ein iPhone-Headset kann die iTunes-Wiedergabe ausserdem über die Tasten an der Mikrofonkapsel gesteuert werden.

Die Anschlüsse

Apple bleibt sich treu und bestückt auch das MacBook Pro nur mit jenen Anschlüssen, die vom Unternehmen als relevant gewürdigt werden; alle anderen Verbindungen kommen über Adapter zustande, die an einen der beiden Thunderbolt-Buchsen angeschlossen werden. Diese Adapter kosten je 29 Franken und verbinden das MacBook Pro mit Gigabit-Ethernet-, FireWire-, VGA- und DVI-Steckern. Die Thunderbolt-Buchsen sind ausserdem DisplayPort-kompatibel, sodass sich jeder geeignete Monitor anschliessen lässt. Den Abschluss machen die erstmals verbauten HDMI- und USB-3.0-Anschlüsse sowie der unverzichtbare SD-Kartenleser.

Zwei Thunderbolt-Anschlüsse lassen sich mit allen möglichen Adaptern bestücken Zwei Thunderbolt-Anschlüsse lassen sich mit allen möglichen Adaptern bestücken Zoom

Eine weitere Änderung betrifft den MagSave-Anschluss, der mit den Netzteilen der Vorgänger nicht mehr kompatibel ist. Allerdings bietet Apple für 11 Franken einen passenden Adapter an (Link), der vor allem die Besitzer eines Thunderbolt-Displays mit seiner integrierten Stromversorgung interessieren dürfte.

Der alte MagSave-Anschluss (links) und sein inkompatibler Nachfolger Der alte MagSave-Anschluss (links) und sein inkompatibler Nachfolger Zoom

Kein nachträgliches Aufrüsten

Die schlanke Bauweise lässt sich nur mit einer extrem verdichteten Anordnung der Komponenten erreichen, und das fordert seinen Tribut: Das MacBook Pro lässt sich nachträglich nicht mehr aufrüsten. Eingriffe durch den Benutzer oder durch eine Werkstatt ausserhalb von Apple sind ausgeschlossen. Es zahlt sich also aus, wenn man beim Kauf die wachsenden Bedürfnisse der nächsten Jahre in die Entscheidungsfindung einbezieht, denn spätere Updates sind nicht möglich. Auch die Batterie ist fest verbaut, kann aber bei Voranmeldung in einem Apple Store innerhalb eines Tages getauscht werden. Die Kosten für den Wechsel belaufen sich pauschal auf 219 Franken.

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    Kommentare

    • Polii 28.06.2012, 16.06 Uhr

      Der Artikel hat einige Fehler drin! Wer hat da nicht richtig recherchiert?

    • Gaby Salvisberg 28.06.2012, 16.20 Uhr

      Hallo Polii Und worin bestehen - Deiner Meinung nach - die Fehler? Herzliche Grüsse Gaby

    • Polii 28.06.2012, 16.41 Uhr

      Auflösung falsch angegeben: 2880x1800 und nicht 1080. MagSave statt MagSafe und der Satz: Genau wie die anderen PowerBook-Modelle ist auch der neuste Wurf mit Sollte wohl MacBook Pro sein. Weiter hab ich nicht gelesen ;)

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