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Im Test: Asus Lyra MAP-AC2200

Das Asus-Kraftpaket im Härtetest. Ist er wirklich flächendeckend?

von Daniel Bader 20.09.2017

Das Lyra MAP-AC2200 von Asus ist ein aus drei Netzwerkknoten bestehendes Mesh-Router-System. Nebst einer hohen Durchsatzleistung soll Lyra, laut Hersteller, einfach zu bedienen sein. Der Test verrät die Qualitäten. 

Die Handhabung 

Das Lyra-System (Strassenpreis: Fr. 561.–) besteht aus drei identischen, runden weissen Routern. Laut Hersteller ist der Radius, den Lyra abdecken soll, rund 6000 Quadratmeter gross. Ein Router arbeitet als Basis und wird per mitgeliefertem LAN-Kabel mit einem freien Steckplatz direkt am bestehenden Router (oder Modem/Router) verbunden. Asus markiert den Basis-Router auf seiner Unterseite mit einer blauen «Start»-Beschriftung. Die anderen beiden Router agieren beim Aufbau des Systems folglich als Satelliten. Maximal lässt sich das Lyra-System mit bis zu fünf Geräten bestücken. Die Router sind frühstückstellergross, an der Oberseite sind LEDs integriert, die, in verschiedenen Farben pulsierend, den Anwender über den aktuellen Status informieren. Weiss steht etwa für den Boot-Vorgang des Lyra-Routers, bei Rot gibt es einen Verbindungsfehler. Bei Cyan hingegen läuft im Lyra alles nach Plan.

Asus Lyra MAP-AC2200: Das Router-Trio soll auch auf grösserem Raum flächendeckend WLAN bieten Asus Lyra MAP-AC2200: Das Router-Trio soll auch auf grösserem Raum flächendeckend WLAN bieten Zoom© Asus

Jeder der drei Mesh-Router kommt mit zwei Gigabit-LAN-Ports und einem Stromanschluss. Zudem besitzen die drei Netzwerkknoten eine Wandhalterung. Jeder der Router lässt sich per Reset-Button in seinen Ursprungszustand zurückversetzen. Eine USB-Buchse sucht man allerdings vergeblich. Jeder Mesh-Router besitzt insgesamt drei Frequenzbänder, in denen er funkt: zwei leicht zueinander versetzte auf dem 5-GHz-Band und eines, das mit 2,4 GHz arbeitet. Auf jedem der 5-GHz-Bänder funken die Geräte mit einem Tempo von maximal 867 Mbit/s, auf dem 2,4-GHz-Band schafft Lyra hingegen 400 Mbit/s. Nebst MU-MIMO (Multi User Multiple Input Multiple Output), um angeschlossene Endgeräte gleichzeitig mit den angeforderten Daten zu versorgen, setzt Hersteller Asus nach eigenen Angaben verstärkt auf Sicherheit. So ist in jedem der Router ein Malware-Schutz des Herstellers Trend Micro integriert. Dabei handelt es sich bei «AiProtection» um einen kostenlosen Schutz, der angeschlossene Clients vor Malware sowie Systemschwachstellen schützen soll. 

Einfache Installation 

Um das Mesh-Router-System in Betrieb zu nehmen, haben wir das mit «Start» gekennzeichnete Modell per LAN-Kabel mit einer freien LAN-Buchse unseres Modem-Routers verbunden. Im zweiten Schritt wird die Lyra-App (kostenlos für Android und iOS) installiert. Nach der Registrierung führt dabei ein Assistent durch die komplette Installation. Das Mini-Tool selbst zeigt dabei eine Art Netzwerkkarte an, die über die aktuelle Anzahl der installierten Lyra-Router, die angeschlossenen Endgeräte und deren Verbindungsqualität auf einen Blick informiert. 

Tippt man dabei auf einen Client, zeigt die App aktuelle Upload- und Download-Raten im Netzwerk an. Neben den Router-Einstellungen lässt sich mit der App aber auch ein Gästenetzwerk aufbauen oder die Kindersicherung inklusive Ausschlussregeln justieren und anwenden. Damit blockieren Sie wahlweise Webseiten, die «Gewalt»-Darstellungen, anrüchige «Social Media»- oder auch Erwachsenen-Inhalte zeigen. Mit dem «Traffic-Manager» kann zudem eine Bandbreitenpriorität definiert und auf Gaming, Videostreaming, VoIP bis hin zum Download-Daten-Transfer angewandt werden. 

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tempo und Reichweite überzeugen sowie Fazit

Tags: Router
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