Im Test: ZyXEL NBG 6616 Media Router

Das preisgünstige Einsteiger-Modell im Test. Was bietet der NBG 6616?

von Florian Bodoky 02.10.2015

Erster Eindruck

Wertig und kompakt: der NBG6616 Wertig und kompakt: der NBG6616 Zoom Der NBG6616 des taiwanesischen Netzwerk-Spezialisten ZyXEL ist ein AC-kompatibler Media Router aus dem niedrigen Preissegment. Im Lieferumfang befinden sich Router, Netzteil, ein kurzes RJ-45-Kabel und eine Betriebsanleitung. Zusätzlich wurde der AC1200 Wireless-Adapter geliefert, welcher aber für gewöhnlich separat erworben werden muss.  ZyXEL-typisch macht das Gerät einen sehr wertigen und gut verarbeiteten Eindruck. Auch das Design unauffällig und elegant. Auffallend: Die Antennen (zwei Stück) sind fest am Router verbaut, können aber nach Belieben bewegt werden. Auch sonst sind Extras eher spärlich gesät: Rückseitig finden sich 4 Gigabit-LAN-Ports und einen WAN-Port. Daneben gibt es einen USB-2.0-Port, ein anderer befindet sich am seitlichen Panel des Geräts. Darüber hinaus gibt es auf der Rückseite zwei Tasten zum Anschalten des Gerätes sowie der WLAN-Funktion. Auch einen WPS-Button ist mit an Bord, der findet sich aber an ungewöhnlicher Stelle (neben dem LED-Balken) und ist erst auf den zweiten Blick als Button und auf den dritten Blick als WPS-Button zu identifizieren. Mit 18,6 cm x 12 cm x 2cm ist der Router klein und handlich – und verfügt über eine breite Stellfläche, was ihm einen stabilen Stand verleiht. Er lässt sich aufgrund der geringen Grösse überall verstauen.

Wie üblich ist die Inbetriebnahme des ZyXEL-Routers denkbar einfach – Plug&Play. Nach dem Einstecken des Netzteils betätigt man den Power-Button und verbindet das Gerät mit dem Client. Hierbei interessant: Beim Verbinden des Clients forderte mich der Assistent auf, den PIN einzugeben, welcher auf dem Router-Display befinde. Aus Ermangelung eines solchen musste ich auf die (automatisch angebotene) Verbindungs-Alternative mit dem WPA2-PSK-Key ausweichen. Das Gerät bietet sowohl das 2,4 GHz- wie auch das 5 GHz-Funkband an.

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    Kommentare

    • gucky62 04.10.2015, 13.14 Uhr

      Naja für einen Low-Cost Router ist der WLAN Datenratedoch recht gut. Die 462 MBit sind ja auch in etwa das theoretische Maximum der Netto-Datenrate, welches überhaupt erreichbar ist via WLAN. Die Bruttorate kann gar nicht erreicht werden. Die fest eingebauten Antennen sind jedoch ein Nachteil. Gruss Daniel

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