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Test: Netgear Orbi Mesh-Router-System

Netgear bringt mit seinem brandneuen «Orbi» ein Mesh-Router-System, das sich nicht nur einfach bedienen lassen soll. Dank ausgereifter Technik soll der stubentaugliche Netzwerkknoten ein flächendeckendes Netzwerk in der Wohnung oder im Haus liefern. Der Test.

von Daniel Bader 07.04.2017

Immer im Orbit: Das erklärte Ziel von Netgears Orbi-System ist es, ein High-Speed-Netzwerk bis in die letzten Winkel des Hauses bereitzustellen. Dabei soll die Inbetriebnahme sehr einfach und schnell über die Bühne gehen. Das Set besteht aus zwei weissen, blumenvasenähnlichen Boxen: einem Orbi-Router (RBR50) und dem dazugehörigen Satellitenteil. Der Strassenpreis dieses Sets, das sich um weitere Satelliten erweitern lässt, beträgt 479 Franken – nicht gerade wenig. Ausstattungsseitig bieten die Modelle dafür allerdings einiges. Allem voran führt der Hersteller an, dass es sich um ein sogenanntes Triband-System handelt. Im Detail funkt das Orbi-Set dazu auf insgesamt drei Frequenzbändern: Benutzt werden zwei 5-GHz- (1. Band: 1733 Mbit/s, 2. Band: 866 Mbit/s) und ein 2,4-GHz-Band (400 Mbit/s). Summa summarum erreicht Orbi damit ein Bruttobandbreiten-Peak von 3000 Mbit pro Sekunde.

Im Einsatz: So tauschen Orbi-Basis und -Satellit die Daten aus Im Einsatz: So tauschen Orbi-Basis und -Satellit die Daten aus Zoom© Netgear

Allerdings benutzt Orbi das performantere der beiden 5-GHz-Frequenzbänder selbst, um einen möglichst schnellen und reibungslosen Datenverkehr zwischen den beiden Orbi-Geräten zu gewährleisten. In jedem der beiden Netzwerkgeräte, die im übrigen Multiple-Mimo-tauglich (MU-MIMO) sind, verpflanzt Netgear gleich sechs interne Antennen.

Netgear Orbi: anschlussfreudig Netgear Orbi: anschlussfreudig Zoom Die Idee dahinter: Greifen mehrere Endgeräte auf das Orbi-Set zu, können Anfragen und entsprechend Daten simultan empfangen, verarbeitet und wieder versendet werden, was das Tempo im gesamten Netzwerk hochhält. Auch anschlussseitig fährt der Hersteller üppig auf: Während im Satelliten-Orbi gleich vier Gigabit-LAN-Ports integriert sind, verbaut der Hersteller bei der Basisstation drei entsprechende LAN-Ports sowie eine WAN-Schnittstelle, an der sich das DSL-Modem anschliessen lässt, um für das Netzwerk beispielsweise Internet zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich ist an jedem Gerät noch ein USB-2.0-Port vorhanden, an dem wahlweise ein externer Speicher oder USB-Drucker andocken kann.

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