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Im Test: Sony Xperia XZ

PCtipp hat Sonys neuen Platzhirsch unter die Lupe genommen. Hat man die Schwächen des X Compact ausgemerzt?

von Florian Bodoky 19.10.2016

Xperia XZ heisst das neuste Smartphone, welches Sony kürzlich aus der Taufe gehoben hat. X, Z, XZ, YB, GC, MFG – ja, auch wir können das Naming von Sony nicht ganz nachvollziehen. Aber das ist auch nicht so wichtig. Das Design ist eng an das Xperia X Compact angelehnt. Es sieht aus wie sein grösserer, schlankerer und edlerer Bruder. Die Rückseite besteht aus Aluminium, die Kamera wurde am linken oberen Rand angebracht, gleich darunter warten Sensor und LED-Blitz. Am Seitenpanel findet sich der Power-Button, der, wie schon beim X Compact, auch als Fingerabdruck-Sensor fungiert. Dank den abgerundeten Seiten liegt das Gerät gut in der Hand.

Starkes Gerät, wenig Mut: das Xperia XZ Starkes Gerät, wenig Mut: das Xperia XZ Zoom© Sony

Betrachtet man die verbaute Hardware, wird klar, dass Sony hier keine Kompromisse machen will. Das XZ wird der neue Ferrari. Als Taktgeber dient ein 64-bit-Octa-Core Prozessor von Qualcomm, der Snapdragon 820. Die 3 GB Arbeitsspeicher sollten auch den Handy-Game-Fanatikern genügend Power bieten. Diese Komponenten wirken sich auch im Performance-Test aus: Mit einer erreichten Single-Core-Punktezahl von 1584 erklimmt das japanische Telefon nicht gerade den Thron, aber hängt sich mit an die Spitze. Gegenüber dem X Performance wurde der Akku nochmals leicht nachgebessert: 2900 mAh stehen den 2700 mAh gegenüber. Unter Vollbelastung und ohne Energiespar-Modus gabs nach rund 9,5 Stunden ein Nickerchen. Aber dank USB-C wächst der Ladebalken von 0 auf 100 in rund 90 Minuten. 

Das 5,2-Zoll grosse Display wird von einem nur 8,1 Millimeter dünnen Gehäuse umrahmt. Trotz Alu-Rückseite wiegt das Gerät nur 161 Gramm. Der User muss zwar auch beim Ferrari mit 32 GB Nutzspeicher leben aber auch hier – danke Sony – gibts den MicroSD-Slot zum Aufrüsten.  

Abzüge gibt es beim Display. Zwar gehen Helligkeit, Kontrast und Farbdarstellung in Ordnung (da LCD), jedoch hätten wir uns (im Hinblick auf den happigen Preis von Fr. 699.–) ein OLED-Display gewünscht. Auch löst der Bildschirm nicht 4K auf, was verwundert. Denn beim Xperia Z5 Premium hat Sony gezeigt, dass man dazu fähig wäre. Trotzdem liefert das FullHD-Display gestochen scharfe Ansichten, die Bildpunktdichte beträgt 424 ppi.

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