Nokia Lumia 930 im Test

Beim nigelnagelneuen Lumia-Flaggschiff hat Microsoft vieles richtig gemacht. Dennoch gibts noch Raum nach oben.

von Janis Berneker 08.07.2014
Die Kamera des Nokia Lumia 930 liefert eine sehr gute Bildqualität Die Kamera des Nokia Lumia 930 liefert eine sehr gute Bildqualität Zoom Mit dem Nokia Lumia 930 stellt Microsoft sein neues Smartphone-Flaggschiff vor. Der Nachfolger des Lumia 925 bringt verschiedene Verbesserungen sowie das nigelnagelneue Windows Phone 8.1 mit.

Verarbeitung

Das Gerät macht vor allem aufgrund des Aluminiumrahmens einen sehr stabilen Eindruck. Dieser ist nicht wie beim Vorgänger rund, sondern kantig gehalten – ähnlich wie bei den iPhones 4 und 4s. Die Rückseite besteht aus mattem Kunststoff und ist abgerundet wie auch das Gorilla-Glas 3 auf der Frontseite. Dadurch liegt das Gerät gut in der Hand. Leider lässt sich die Abdeckung aber nicht entfernen, weshalb der Akku nicht selbst gewechselt werden kann. Auch ein microSD-Slot fehlt.

Was im Vergleich zu anderen Produkten auffällt: Das Gerät ist mit 167 Gramm sehr schwer. Das erhöht einerseits die Wertigkeit, andererseits bedeutet dies auch mehr Balast. Auch die Dicke von 9,8 Millimetern ist spürbar höher als bei Flaggschiffen der Konkurrenz.

Funktionsumfang

Das Gerät bringt alle üblichen Funktionen mit, die in einem High-End-Smartphone verbaut werden. So sorgen WLAN-AC und LTE für schnelle Datenübertragungen zu Hause sowie unterwegs. Der Snapdragon-Prozessor von Qualcomm bietet vier Kerne und 2,2 Gigahertz, was für jeden ausreichen sollte. Samsung, HTC und LG verbauen allerdings bereits neuere Prozessoren. Auch NFC fürs Koppeln von Geräten ist dabei. Die drahtlose Bezahlung über Swisscom Tapit ist allerdings wegen der fehlenden App nicht möglich.

Ein microSD-Slot ist wie bereits geschrieben nicht vorhanden, sodass man mit den integrierten 32 Gigabyte vorliebnehmen muss. Da das System ebenfalls Speicherplatz benötigt, stehen dem Nutzer rund 25 Gigabyte zur Verfügung. Das reicht meist gut aus. Wer aber Filme oder grössere Musikbibliotheken abspielen will, stösst an die Grenzen. Eine Lösung ist das Auslagern der Daten in einen Cloud-Dienst.

Mittels Ladestation entfällt das Einstecken des Kabels jeden Abend. Im Bild das Lumia 620. Mittels Ladestation entfällt das Einstecken des Kabels jeden Abend. Im Bild das Lumia 620. Zoom Praktisch ist die Unterstützung des Qi-Standards fürs kabellose Laden des Akkus. Damit muss das Gerät nicht mehr angeschlossen, sondern lediglich auf eine Ladefläche gelegt werden. Ein solches Ladegerät mit passendem Kissen ist ab rund 70 Franken erhältlich. Das Laden funktioniert damit problemlos und man will das Ladekissen schon nach wenigen Tagen nicht mehr missen.

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