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Samsung Galaxy S6 & S6 Edge im PCtipp-Test

Samsung hat das Design seiner Vorzeige-Smartphones komplett umgekrempelt. Ob das reicht, um wieder die Nummer 1 zu sein?

von Simon Gröflin 14.04.2015
Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge im Test Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge im Test Zoom© lpd / IDG

Das Samsung Galaxy S6 ist für Samsung ein wichtiges Gerät im hart umkämpften Smartphone-Markt. Denn Apple hat mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus schon grosse Verkaufserfolge erzielt. So will das neue Oberklassenmodell der Südkoreaner unter anderem mit dem Design punkten. Das Galaxy S6 Edge hat auf beiden Seiten (links und rechts) einen «Knick» im Display: Der Bildschirm ist dort an den Seiten um die Kanten nach hinten gebogen.

Das Galaxy S6 Edge mit den gewölbten Seiten-Displays (links) und das Standardmodell (rechts) Das Galaxy S6 Edge mit den gewölbten Seiten-Displays (links) und das Standardmodell (rechts) Zoom

Weg vom Plastik – ein Neuanfang?

Während der Vorgänger noch von Plastik verschalt war, ist Samsungs neue Generation von Metall umrahmt und auf auf der Vorder- und der Rückseite von Glas ummantelt. Von Plastik ist hier keine Spur mehr.

Auch das ist neu: Die neuen Flaggschiffmodelle umrahmt Samsung mit einem Metallrähmchen Auch das ist neu: Die neuen Flaggschiffmodelle umrahmt Samsung mit einem Metallrähmchen Zoom© lpd / sgr

Das robuste und leichtere Gorilla Glass 4, das zur vorder- und rückseitigen Abdeckung zur Anwendung gelangt, hinterlässt bei beiden 5,1-Zoll-Smartphones einen angenehm leichtgewichtigen und kompakten Eindruck.

Vorder- und Rückseite des Galaxy sind von Glas eingeschlossen Vorder- und Rückseite des Galaxy sind von Glas eingeschlossen Zoom© lpd / IDG

Glas hat aber auch ein paar Nachteile: Beim Fallenlassen aus grosser Höhe kann es schneller zu irreparablen Schrammen kommen, denn Glas ist natürlich anfälliger als Metall. In haptischer Hinsicht wollen beim Edge die Finger lieber nach den oberen Kanten greifen, weil der seitliche «Glas-Knick» noch weniger Greiffläche bietet: eine etwas schlüpfrige Angelegenheit. Zudem ist dem neuen Design auch der Verzicht auf ein wasserdichtes Gehäuse zuzuschulden. Der Akku ist beim S6 ausserdem fix verschraubt und nicht wechselbar.

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    Kommentare

    • Maxxximus 14.04.2015, 20.44 Uhr

      Ich finde es erstaunlich, dass der Preis nicht unter "Negativ" aufgeführt wird. Soweit ich weiss, ist das S6 edge das erste Android-Mobiltelefon, welches die 1'000-Franken-Marke geknackt hat. Unglaublich! Zudem ist es eine absolute Frechheit, für die Verdoppelung des Speichers von 32 auf 64GB 100 Franken mehr zu verlangen; ich habe für meine 64GB Micro-SD-Karte weniger bezahlt und habe zudem den Vorteil, dass ich diese Karte bei einem Telefonwechsel ganz einfach 'zügeln' kann. Apple hat ja be[...]

    • Simon Gröflin 15.04.2015, 08.15 Uhr

      Danke für den Kommentar. Ich beziehe mich im Test als Referenz auf die getesteten 32-GB-Modelle. Flaggschiffmodelle wie das HTC One (M9) kosten i.d.R. zum Launch auch um die Fr. 699.-, davon aber auch Modelle mit zusätzlichem MicroSD-Slot. Überteuert ist vor allem das «edge», von dem es, wie mir Samsung sagt, zum Launch nur sehr begrenzte Stückmengen gab. Ob man das «edge» schon jetzt quasi als «Limited Edition» ansehen kann, wag ich mal zu bezweifeln.. Das wird sicher vom Hersteller bewusst [...]

    • Tweety 15.04.2015, 08.48 Uhr

      Na ja, nicht alle wollen eine Cloud. ;-) Finds schade, dass der Zusatzspeicher gestrichen wurde. Genau das hat für mich die Entscheidung damals für ein S4 mini ausgemacht. Und bei einem so horrenden Preis würde ich, falls jetzt grad ein neues Teil fälllig würde, sicher nicht ein S6 nehmen. Schlicht sehr viel zu teuer. Und fest verbauter Akku geht bei mir gar nicht. Das Ganze ist ein riesen Rückschritt. Warum jetzt in allem an Apple anpassen? Der Unterschied hats ja gerade ausgemacht!

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