Kurztest: Devolo dLAN 1200 triple+

Ein Powerline-Starterset mit Gbit-LAN-Port samt Gegenstelle. Wie schlägt es sich in unserem Test?

von Daniel Bader 30.10.2017

Der Hersteller Devolo hat mit dem neuen dLAN-1200 triple+ ein Powerline-Starterset ab sofort in petto. Während ein Adapter, der mit dem Router verbunden wird, über einen Gbit-LAN-Port verfügt, stellt der zweite gleich drei entsprechende Ethernet-Schnittstellen zur Verfügung. Damit fokussiert der Hersteller auf Anwendungen, die eine hohe Übertragungsqualität erfordern – sprich das Streamen sowie Gaming in HD-Auflösung. Das Set kann dabei Daten von A nach B mit maximal 1200 Mbit/s per Stromleitung übertragen.

Schnell und gut ausgestattet: Devolo 1200 triple+ Schnell und gut ausgestattet: Devolo 1200 triple+ Zoom© Devolo

Wie bereits erwähnt, ist der breitere der beiden Adapter mit drei Gigabit-Ports ausgestattet, an dem etwa Multimediageräte wie beispielsweise Spielekonsole, Smart-TV, Computer oder auch Netzwerkdrucker andocken können. Zudem bietet jeder der beiden Stecker eine integrierte Steckdose (dafür steht das «+»-Zeichen in der Namensgebung) und Netzfilter, um Störeinflüsse zu minimieren, die durch an der Steckdose angeschlossene Verbraucher entstehen können. Ebenso integriert ist die Devolo-eigene «range+-Technologie». In der Theorie nutzt jeder Adapter dabei alle drei Adern des Stromkabels aus, um im Stromnetz eine höhere Geschwindigkeit, Laufstabilität und Reichweite im Vergleich zu herkömmlichen Powerline-Adaptern zu erreichen, was sich, so Devolo, besonders beim Einsatz in Altbauten auszahlen kann.

Satter Speed auf Distanz

In der Praxis lässt der Hersteller Taten folgen: Auf kurze Distanz erreicht das triple+-Kombo sehr starke 540 Mbit/s. Auf eine Distanz von 25 Metern in benachbarten Räumen bleiben immerhin noch 328 Mbit/s übrig. Auf lange Distanz (unterschiedliche Stockwerke, 50 Meter) schafft das Duo noch 48 Mbit/s. Damit lässt sich problemlos ein 4K-Stream übertragen.

Schön: Devolo gibt ab Kaufdatum eine dreijährige Garantie auf das 189 Franken teure Set. Zudem konnte der Stromverbrauch gedrosselt werden. Im Standardbetrieb liegt die Leistungsaufnahme gemäss Datenblatt bei maximal 4,2 Watt. Von der Distanz her können die Adapter bis zu 300 Meter voneinander entfernt sein. Das Set ist auch mit älteren Serien abwärtskompatibel: Dazu gehören die dLAN-Serien 200, 500 und 650. 

Fazit

Mit dem neuen dlAN 1200 triple+-Set bietet der Hersteller Devolo eine Möglichkeit, netzwerkfähige Geräte sicher, schnell und stabil daheim einzubinden.

Tags: Devolo

Kommentare

  • techdealer 30.10.2017, 15.40 Uhr

    Es muss bei allen dieser Powerline Adapter erwähnt werden, dass ein ausreichend stabiles Signal für angeschlossene TV-Boxennwie Swisscom TV nicht gewährleistet ist. Ein stark störender Router neben eibem der Geräte oder ein Einstreuen anderer Signale kann selbst bei den 1200er Powerline zu Blockbilding und gestörten Bildern im TV führen. Also Ethernet zur Verbindung von Computern, NAS ja, auch der Internet-Anschluss für die interaktivven Funktionen von SMART TV - aber Kabel-Anschluss der TV-Box [...]

  • RePao 30.10.2017, 16.06 Uhr

    Seit geraumer Zeit mit devolo und swisscom TV problemlos zufrieden. Zu Beginn nur mit den alten dlan 500. Da wie erwähnt devolo seinen Preis hat hab ich mich von dLink verleiten lassen als die die ersten 1000er Lösungen kamen. Dies lief aber schlechter (schlechte Farben Pixelblöcke) als vorher das 500er von devolo. Hab devolo belohnt und mir dann die aktuelle 1200er Garnitur https://www.devolo.ch/article/dlan-1200-wifi-ac-starter-kit-cpl/ zugelegt seither alles wieder perfekt!

  • techdealer 30.10.2017, 16.55 Uhr

    Wir haben gerade zum zweiten Mal statt Powerline nun Ethernet-Verkabelung in Leerrohre gezogen, weil es nicht funktionierte. Es hängt von den Stromkreisen (z.B. Trennung von Netzen zwischen Stockwerken) oder einstreuenden Signalen ab. Vielleicht ist auch Swisscom TV empfindlicher. Bei uns kommt nur eine Bandbreite von 100 MBit/s via Kupfer an - auch ein möglicher Grund, dass bei höherer Leistung ab Router mehr am Endgerät ankommt.

weitere Kommentare

Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.