Firmenlink

 

Oral-B Genius 9000 im Test: Zähneputzen auf App-Befehl

Mit rund 200 Franken ist diese Elektrozahnbürste von Braun nicht gerade günstig. Geworben wird ausserdem mit einer smarten Bluetooth-App.

von Simon Gröflin 02.12.2016

Mit einem Preis von 200 Franken ist das Spitzenmodell Oral-B Genius 9000 von Braun nicht gerade günstig, dafür liefert der Zahnbürstenprofi aber so einiges mit. Im Lieferumfang enthalten ist sogar ein zusätzliches Kompakt-Etui mit einem USB-Anschluss. Ideal für Reisende, die sich damit ein weiteres Netzteil für unterwegs sparen können. Beim Auspacken freut man sich gleich über die robuste Gummierung des wasserdichten Modells. Abgerundet wird der Edel-Look von schicken LED-Elementen, die bei Betätigung der Aufwärts- und Abwärtstaste den aktuellen Putzmodus einblenden.

Der Lieferumfang der Oral-B Genius 9000 (Black Edition) Der Lieferumfang der Oral-B Genius 9000 (Black Edition) Zoom© Oral-B

Wir haben den Zahnelektroschrubber zunächst nicht aufgeladen. Der Motor mit seinen sechs verschiedenen Modi vermittelte aber gleich von Anfang an eine solide Leistung. Die Lithium-Polymer-Batterie liess jedenfalls nach acht Tagen bei morgendlicher und abendlicher Putzaktivität in einem PCtipp-Redaktor-Mund noch ausreichend Restladung übrig, wobei wir den Akku für etwa zehn Stunden aufgeladen haben. Der Vergleich zu anderen Zahnputzmaschinen fehlt uns zwar, da wir nicht regelmässig Elektrozahnbürsten testen, aber ein ganz klarer Bonus ist die hervorragende Akkupower definitiv.

Damit nicht genug: Nebst einer Standardladeschale, die man an der Steckdose anschliesst, liefert Braun eine faustgrosse Saugnapfhalterung mit. Damit lässt sich am Spiegel ein Snartphone anbringen, um via Bluetooth-Verbindung von App-basierten Putzfunktionen zu profitieren. Denn die Zahnbürste wird von Oral-B als «smart» vermarktet. Doch wie smart ist sie wirklich?

Freude schöner Strahlenringe

Der LED-Ring an der Oberseite der Bürste ist per App konfigurierbar Der LED-Ring an der Oberseite der Bürste ist per App konfigurierbar Zoom Witzig, aber eher eine Spielerei ist der LED-Ring an der Oberseite, der in zwölf verschiedenen Farben erstrahlt und in der Wunschfarbe dauerhaft leuchtet. Natürlich musste ich als Gadget-Verrückter dazu gleich die spezielle Oral-B-App, die es gratis für Android und iOS gibt, ausprobieren. Die «beobachtet» über die Handy-Selfiekamera das Putzverhalten vor dem Spiegel. Die mitgelieferte Halterung fürs Smartphone verfügt an der Unterseite über einen Kippschalter, um den Saugnapf an die glatte Spiegeloberfläche anzudocken. Das klappte problemlos.

Ein bisschen Sorgen machten wir uns zunächst, ob die Plastikhalterung auch ein schweres Nexus 6P halten kann. Nichts leichter als das: Man spreizt die seitlichen Halteklammern leicht auseinander, platziert das Smartphone auf der Oberfläche. Lässt man den Mechanismus los, sitzt auch ein grosses Telefon felsenfest und bewegt sich kein Stück mehr. Die Halterung sollte dabei ungefähr auf Augenhöhe positioniert werden, damit die Selfie-Kamera die Gesichtsposition erkennen kann. Ein wenig nervig: Man muss dabei immer den richtigen Abstand von ca. 20 bis 30 cm einhalten, damit die App funktioniert.

Nächste Seite: Gefummel mit der App-Bedienung

Tags: Gadget
Seite 1 von 2
       
       

    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.