Test: Fotorola-Fotobuch

von Daniel Bader 18.09.2015

Erstellprozess per Webbrowser

Worauf der Anbieter Wert legt, ist der Erstellprozess. Fotorola verzichtet auf eine Installations-Software, sondern bietet eine Webschablone an. Das macht den Erstellprozess recht flexibel. Er ist unabhängig vom installierten Betriebssystem und auch vom Endgerät. Benötigt werden lediglich ein Webbrowser sowie eine funktionierende Internetverbindung. Apps, die bezüglich Auflösung und Verarbeitungstempo für ein Tablet oder Smartphone optimiert sind, bleiben bei diesem Anbieter allerdings aussen vor. Dafür wird die Webseite dynamisch auf ein entsprechendes mobiles Gerät bei der Anzeige angepasst.

Saubere Arbeit bei Beschriftung und Aufdruck Saubere Arbeit bei Beschriftung und Aufdruck Zoom© PCtipp

Zum Erstellprozess: Nachdem man sich für ein Fotobuchformat entschieden hat, lassen sich in der erscheinenden Schablone verschiedene Themen (leider Mischung aus deutscher und englischer Sprache, z.B. «Top-Themen», «Fotocover», «Travel», «Occasions» etc.) wählen. Zum Aufbau selbst: Mittig befindet sich das «digitale», mit Fotos zu füllende Fotobuch. Direkt darunter führt ein Assistent den Anwender Schritt für Schritt ans Ziel. Ganz rechts kann das Fotobuch-Layout genauer definiert werden. Möglich sind das Erstellen mit wenigen Seiten und einer kleineren Bilddarstellung oder von vielen Seiten mit grossen Bildern.

Im Webbrowser-Editor: übersichtliche Bearbeitung Im Webbrowser-Editor: übersichtliche Bearbeitung Zoom© PCtipp

Im nächsten Schritt lassen sich dann die Fotos aussuchen. Das ist ganz klar eine Stärke des Anbieters, da er eine Vielzahl von (Social-Media-)Quellen zulässt: Entweder können lokal auf dem Computer gespeicherte Fotos dem Projekt hinzugefügt oder entsprechende Bilder per vorhandenem Facebook-, Instagram-, OneDrive- oder Dropbox-Account in die Schablone hineingeladen werden. Zuvor, und hier führt kein Weg vorbei, müssen die Bilder aber noch auf den Fotorola-Server hochgeladen werden. Das geht recht schnell: Für unsere 186 Fotos benötigte die Anwendung knapp 15 Minuten. Allerdings kann die tatsächliche Zeit variieren, je nach Anbindung des Internetproviders an den Haushalt und der Grösse der Fotos. Liegen die Fotos also auf dem Server, können die Bilder automatisch in das Projekt geladen werden. Auch das ging innert 2 Minuten recht schnell vonstatten. Nach dem erfolgreichen Füllen sollte man die einzelnen Seiten unbedingt (was sich sowieso empfiehlt!) nochmals kontrollieren. Zum einen erkennt die Software-Logik nur bedingt Köpfe, sodass man, je nach Bild, nochmals den Bildinhalt nachjustieren muss. Zum anderen fügt die Software Textplatzhalter automatisch ein. Wenn man nichts dazuschreiben will, bleibt einem nichts anders übrig, als jeden einzelnen Platzhalter manuell zu löschen. Leider fehlt dem Programm eine Rechtschreibprüfung.

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