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Test: Garmin Vivoactive HR

Mit der Fitnessuhr Vivoactive HR hat Garmin einen Zeitgeber entwickelt, der die meisten sportlichen und nicht so sportlichen Lebenslagen aufzeichnen kann, ohne dass vorher am Armgelenk extra Muskelmasse aufgebaut werden muss.

von Jens Stark 14.07.2016
Garmin Vivoactive HR Garmin Vivoactive HR Zoom© Jens Stark / nmgz Gut, etwas klobiger als meine dünne, einfache Uhr ist sie schon, Garmins Vivoactive HR. Doch im Vergleich zu vielen aktuellen Smartwatches fühlt man die Fitnessuhr kaum am Handgelenk. Dank der knapp 50 Gramm muss man auch keinen Extra-Workout für den linken (oder rechten) Arm befürchten. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dagegen der Herzfrequenzfühler, der in einem Buckel auf der Rückseite der Uhr angebracht ist. Dieser drückt doch etwas auf den Arm, was zumindest am Anfang gewöhnungsbedürftig ist. Doch der «Buckel» hat natürlich auch Vorteile: So muss der Sportler keinen Gurt mit speziellem Herzfrequenzsensor (der in der Vergangenheit fast so gross war, wie die Vivoactive HR  selbst) um die Brust schnallen.

In dem Buckel auf der Rückseite der Uhr sind die Sensoren zur Messung der Herzfrequenz untergebracht In dem Buckel auf der Rückseite der Uhr sind die Sensoren zur Messung der Herzfrequenz untergebracht Zoom© Jens Stark / nmgz

Schnell einsatzfähig

Die Vivoactive HR war im Test schnell einsatzfähig. Nach dem Laden des Geräts und der Inbetriebnahme, bei der wichtige Daten des Anwenders wie Alter, Geschlecht und Gewicht erfragt wurden, konnte es los gehen. Nach dem Start präsentiert einem die Fitnessuhr eine Reihe von Sportarten, wie Laufen, Radfahren und Schwimmen (sie ist wasserdicht bis zu 5 ATM Druck), aber auch etwas ausgefallenere Betätigungen wie Golf spielen oder SUP (Stand Up Paddle). Die Liste, wie so ziemlich alles an dem Gerät, lässt sich übrigens auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

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    Kommentare

    • ab1713p 14.07.2016, 15.22 Uhr

      Ich habe die Uhr seit einem guten Monat im Einsatz. Der Artikel zeigt die verschiedenen Möglichkeiten schön auf. Ein gewichtiges Feature ist dem Autor aber scheinbar entgangen: Die Synchronisation erfolgt bevorzugt via Bluetooth mit dem Smartphone. Datenspeicherung (egal ob via PC oder Handy) ist auf den Servern von Garmin. Vorteil: Ich nehme die Uhr grundsätzlich nur ca. 1x pro Woche vom Handgelenk (um sie zu laden) - alles Synchronisieren, auch gerade der GPS-Daten vor einem Lauf, erfolgt dra[...]

    • DenialSystem 14.07.2016, 15.34 Uhr

      Klingt gut für jemanden ohne Smartphone. Ansonsten wären mir die 300.- eindeutig zu viel für ein Runtastic mit Vibration am Arm.

    • MDroid 14.07.2016, 22.18 Uhr

      ... dass ich kein Handy mitnehmen muss. Wer nimmt den schon sein Handy mit, wenn er wie ich im Wald herumrennt, auch bei Regen und Kälte. Es gibt noch einen weiteren gewichtigen Vorteil: Je heller die Umgebung, desto besser ist die Uhr ablesbar, das ist bei vielen anderen genau umgekehrt, was dann das Ablesen schwierig machen kann. Ich finde jedenfalls die Uhr für Sport (und Spass wenn man will: Benachrichtigungen usw.) super. Und synchronisieren kann man sie via Bluetooth und PC, was auch sehr [...]

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