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Test: Fotobuch Ifolor

Ifolor bietet eine günstige Möglichkeit zur Erstellung eines Fotobuches. Dass es nicht für vorne gereicht hat, liegt an der durchwachsenen Bildqualität, Buchbindung sowie dem Autofill-Assistenten.

von Daniel Bader 04.07.2013
Ifolor: überzeugt vor allem beim Preis Ifolor: überzeugt vor allem beim Preis Zoom

Der Reihe nach: Ifolors Fotobuch-Repertoire ist riesig. Angeboten werden Bücher in den Formaten A6, A5, A4 und A3 – sowohl im Hochkant-, Querformat und in quadratischer Form. Das schmalste Buch muss mindestens 32 Seiten, das Dickste bis zu 132 Seiten fassen. Neben dem klassischen Soft- und Hardcover-Einband führt der Anbieter als Besonderheit die Leporello-Bindung, die sich für grosse Panoramafotos, über die Buchmitte hinweg empfiehlt. Auch das kann gefallen. Die Software ist ebenso Assistenten-geführt, Anwender bleiben auch punkto Preise immer auf dem Laufenden, da sie aktualisiert angezeigt werden. Auch eine Rechtschreibeprüfung ist im Programm vorhanden.

Software mit viel Nachbearbeitung

Was uns überhaupt nicht gefallen hart, ist die Tatsache, dass der Autofüll-Assistent sich nicht um die Originallage der einzubettenden Fotos kümmert. Das heisst, er setzt nacheinander Foto für Fot in seine Fotobuchschablone ein. Das hat mitunter fatale Folgen, da Hochkant- und Querformatfotos ohne Berücksichtigung der Inhalte in die Schablone hineingepresst werden. Die Folge ist schlicht die höchste Nachbearbeitungszeit im ganzen Testfeld. Das ist, ums positiv auszudrücken, verbesserungsbedürftig. Geschlagene 2 Stunden waren wir damit beschäftigt die Fotos wieder anzupassen. Die Übertragung der Daten ging dafür flott innert 20 Minuten. Nach etwas langen sieben Tagen lag uns das Buch vor, die Fotoqualität ging im Gros in Ordnung, obschon das eine oder andere Foto, für unseren Geschmack, etwas zu unscharf gedruckt wurde. Deutlich besser: Mit einem Seitenpreis von 1,41 Franken (36 Seiten) ist das Buch dafür richtig billig. Ifolor bietet zudem eine App für iOS-Geräte, sprich iPhone und iPad, an.

Fazit: Der Preis und die Fotoqualität sind gut, die Software aufgrund der nötigen Nachbearbeitungszeit dagegen höchstens Mittelmass.

  • Ifolor-Fotobuch

    Positiv:
    Rechtschreibprüfung, Preise stets ersichtlich, günstig, gute Leporello-Bindung
    Negativ:
    Autofill-Assistent, Fotos etwas unscharf, Verarbeitung
    Details:
    Fotobücher, Seitenanzahl: 24 bis 132 Seiten, Einband: Soft- und Hardcover, Formate: quer, hochkant, quadratisch in A6, A5, A4, A3, Versandkosten: ab Fr. 4.90
    Strassenpreis:
    ab Fr. 9.95
    Info:
    www.ifolor.ch
    PCtipp-Bewertung:
    4 Sterne

    Leserwertung

    64.8%
    12.7%
    22.5%

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    Kommentare

    • la Pomme 08.04.2014, 10.49 Uhr

      Wer verwendet schon Autofüll-Assistent? Habe heute Morgen bei vier Anbietern nachgefragt. Es sind keine 10%! Wenn ich schon diesen Betrag ausgebe, dann will ich auch mein ganz persönliches Fotobuch und nicht irgendeine Software die für mich entscheidet welches Foto wo sein soll. Wie bei Allem muss man sich an die Software von Ifolor gewönnen. Ich hatte noch nie unscharfe Bilder ohne Autofüll-Assistent. Persönlich und Zeitaufwendig oder Massenabfertigung mit einigen Einbussen? Wer[...]

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