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Test: Norton 360 Multi-Device

Die Software verspricht ein Jahr lang Rundumschutz für bis zu drei Geräte, unabhängig davon, ob es sich um einen Windows-PC, einen Mac, ein Android- oder iOS-Gerät (iPhone, iPad) handelt.

von Gaby Salvisberg 16.05.2013

Wir haben das Produkt unter Windows 8 und Android 4.1.2 getestet. In den Genuss des grössten Funktionsumfangs kommen Windows-Geräte. Unter Mac fehlen laut Produktbeschreibung Kindersicherung, Leistungsoptimierung und automatische Backups, unter iOS und Android der Phishingschutz im Browser. Für Android gibts den SMS- und Anruf-Spamfilter und die Möglichkeit, das Gerät für Fremde zu sperren. Unter beiden Mobilsystemen (Android und iOS) bietet Norton 360 eine Option für Kontakte-Backups und zur geografischen Ortung des Geräts.

Bedienoberfläche Norton 360 Multi-Device unter Windows 8 Bedienoberfläche Norton 360 Multi-Device unter Windows 8 Zoom Bei der Installation unter Windows 8 meldete sich die Software als «Norton Premier Edition». Nach dem Klick auf Norton Premier Edition installieren dauerte es etwa eine bange Minute, bis der Installer loslegte. Nach dieser Denkpause gelang die Installation gut; auch die neusten Updates wurden hierbei gleich heruntergeladen. Etwas mühsam war die Eingabe des 25stelligen Produktschlüssels: Im Eingabefenster ist der Schlüssel schön in fünf Fünfergruppen unterteilt, während der ab Karte abzutippende Key sehr unübersichtlich ohne Leerzeichen daherkommt. Die Installation dauerte unterm Strich etwa fünf Minuten. Die Softwareaktivierung erfolgte automatisch und fragte nach einer Mailadresse und einem Passwort. Ohne diese ist keine Remote-Verwaltungsfunktionen für Mobilgeräte möglich.

Einstellungen und Werkzeuge zum Thema «Aufgaben» Einstellungen und Werkzeuge zum Thema «Aufgaben» Zoom Die Bedienoberfläche der Desktop-Version ist an Windows 8 angepasst. Der etwas undurchsichtige Wust an bereits installierten und nachinstallierbaren Funktionen macht die Software aber wenig übersichtlich. Eher abschreckend auch die Info im Programm, dass man das Kennwort für den «Norton Identity Safe» nicht anfordern könne, sollte man es vergessen. Die im Webbrowser (Testgerät: Firefox) installierten Add-Ons wirken ziemlich aufdringlich und drehen sich hauptsächlich um die Verwaltung der Passwörter im Identity Safe. Sie enthalten ferner einen Phishingschutz und eine «sichere Websuche». Mehrere Features müssen nachträglich installiert werden, was das Einrichten erheblich verkompliziert. Etwa Norton Studio, die Zentrale zum Verwalten aller durch Norton geschützter Geräte, muss über den Windows-8-Store heruntergeladen werden.

Hauptsache Zahlen - Informationswert zweifelhaft: Norton Insight «Zuverlässig auf diesem PC», ist nicht dasselbe wie «stabil» Hauptsache Zahlen - Informationswert zweifelhaft: Norton Insight «Zuverlässig auf diesem PC», ist nicht dasselbe wie «stabil» Zoom Eine Kuriosität ist das eingebaute Modul «Norton Insight». Es versucht dem Benutzer mitzuteilen, was es alles angeblich schon für ihn getan habe. Die angezeigten Infos enthalten jedoch kaum Nutzwert.
Die Belastung des Arbeitsspeichers bewegte sich im üblichen Rahmen. Nach 26% belegtem Arbeitsspeicher vor der Installation waren es danach im Leerlauf 34%. Nach der Installation tat sich Firefox etwas schwer mit dem zeitnahen Beenden, sobald man ihn schloss.

Nützlich ist die enthaltene Backupfunktion. Als Sicherungsziele unterstützt sie nicht nur den Norton-eigenen Onlinespeicher (25 GB), sondern auch lokale Laufwerke. Die Schutzleistung der Norton-Scan-Engine wurde von AV-Test.org im Dezember 2012 unter Windows 8 im oberen Mittelfeld verortet; die Systembelastung lag genau im Durchschnitt aller Produkte.

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