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Android: Mozilla lanciert sicheren Firefox

Der mobile Datenschutz-Browser Firefox Klar ist für Android-Geräte erhältlich. Dank einer Tracking-Protection soll die Privatsphäre im Netz geschützt werden.

von Stefan Bordel 21.06.2017
So sieht die Oberfläche des Browsers aus So sieht die Oberfläche des Browsers aus Zoom Nachdem Firefox Klar bereits Ende 2015 für iOS erschienen ist (damals noch als reiner Content-Blocker für Safari), startet der Datenschutz-Browser von Mozilla jetzt auch auf Android durch. Die kostenlose App verfügt über eine standardmässig aktivierte Tracking-Protection, die Webseiten daran hindert, die Surfdaten des Nutzers über Cookies oder Fingerprinting zu verfolgen. Da es sich bei den hierbei geblockten Inhalten zumeist um Onlinewerbung handelt, fungiert die Funktion auch als Werbeblocker.

Firefox Klar

Genau wie bei der iOS-Version handelt es sich auch beim Android-Pendant von Firefox Klar um einen äusserst minimalistischen Browser ohne Tabs, Lesezeichen, Add-ons und dergleichen. Damit eignet sich die App vor allem zum schnellen Nachschlagen von Suchbegriffen. Die Startseite des Browsers beinhaltet lediglich ein Suchfeld, von dem aus der Nutzer seinen Ausflug ins Netz startet. In den Einstellungen lassen sich hierzu verschiedene Standard-Suchmaschinen wie etwa Google, Qwant oder DuckDuckGo auswählen. Neben der Adressleiste ist nur noch ein Delete-Button für die Bedienung des Browsers verfügbar. Dieser beendet die aktuelle Sitzung und führt zurück zur Startseite.

Sollte eine Webseite einmal aufgrund der Tracking-Protection nicht richtig funktionieren, lässt sich der Schutz über das Menü neben der Adressleiste auch kurzfristig deaktivieren. Auch das Öffnen der aktuellen Webseite in einem anderen Browser lässt sich hier vornehmen. In den Einstellungen von Firefox Klar können Nutzer schlussendlich noch verschiedene Blocking-Optionen und andere sicherheitsrelevante Funktionen konfigurieren.

Technologisch basiert Firefox Klar auf der in Android integrierten WebView-Engine. Für die Tracking-Protection kommt wie bei den anderen Firefox-Versionen auch die Sperrliste des Open-Source-Dienstes Disconnect zum Einsatz. Mozilla folgt dabei den selbst definierten Blocking-Vorgaben, die vorsehen, dass Webcontent neutral behandelt und anhand der Nutzungsbedürfnisse (Leistung, Sicherheit oder Privatsphäre) geblockt werde.

Firefox Klar ist ab sofort über den Google Play Store als kostenloser Download erhältlich.

Tags: Firefox

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