Fünf Gebote zur Smartphone-Sicherheit

Trojaner und Viren können sich auch auf Smartphones verbreiten. Es gibt aber fünf allgemeine Weisheiten. Mit diesen Tipps kann Ihnen nichts passieren.

von Simon Gröflin 19.01.2017
Bildergalerie AV-Test: die 7 besten Virenscanner für Android AV-Test: die 7 besten Virenscanner für Android 7 Fotos Zoom

Von gröberen Malware-Szenarien blieben mobile Geräte in der Vergangenheit verschont. Aus einem einfachen Grund: Die App Stores «garantieren» ein gewisses Mass an Sicherheit, weil neue Apps eine Grundprüfung durchlaufen. Es wäre aber zu schön, um wahr zu sein, wenn man sich bloss auf dieses System verlassen könnte. Genauso wichtig ist ein gewisses Mass an gesundem Menschenverstand. F-Secure hat dazu fünf Ratschläge, die auch wir Ihnen nahelegen.

1. Bleibe in den offiziellen Läden

Bei iOS haben Sie so gut wie keine Alternative zum offiziellen Store von Apple. Es sei denn, Sie verwenden einen Jailbreak, um auch Apps aus anderen Quellen zu laden. Android-Anwender haben von Grund auf mehr Freiheiten. Über das Google-Betriebssystem kann man auch über die Bordmittel jederzeit sogenannte APK-Dateien von beliebigen Quellen herunterladen. So heissen die Programmpakete der Apps unter Android. Freiheitsliebende Android-Anwender, die viele APK-Dateien herunterladen, sollten auf der Hut sein oder ausnahmsweise einen zusätzlichen Virenscanner installieren.

Bei APK-Installationen raten wir zu Vorsicht Bei APK-Installationen raten wir zu Vorsicht Zoom© Screenshot / PCtipp

2. Du sollst kein Essen von der Strasse auflesen

Grundsätzlich greift auch bei Apps aus unbekannten Quellen am Schluss noch ein Virenscanner von Google. Malware wie Quadrooter hat da laut Android Central fast keine Chance. F-Secure ist überzeugt davon, dass neuere Phishing-Kampagnen sogar darauf abzielen, APK-Dateien über den Kommunikationsverkehr in Umlauf zu bringen. Typische Verbreitungskanäle bösartiger APKs sind vor allem SMS und Mail, aber auch Messenger wie Skype.

Je nach Android-Smartphone sieht der Eintrag für Unbekannte Quellen ein wenig anders aus (links: LG G4 mit Android 6.0, Mitte: Samsung Galaxy S7 mit Android 6.0, rechts: Android 7.0 (Nexus 6P) Je nach Android-Smartphone sieht der Eintrag für Unbekannte Quellen ein wenig anders aus (links: LG G4 mit Android 6.0, Mitte: Samsung Galaxy S7 mit Android 6.0, rechts: Android 7.0 (Nexus 6P) Zoom© Screenshot / PCtipp

Stellen Sie auf Ihrem Smartphone sicher, dass Apps aus fremder Herkunft blockiert werden. In den Standardeinstellungen ist die App-Installation aus unbekannten Quellen deaktiviert. Bei einem Samsung Galaxy S7/S6 mit Android 6.0 findet sich der Eintrag in den Einstellungen unter Datenschutz & Sicherheit/App-Berechtigungen. Bei Android 7.0 Nougat finden Sie den Schalter für Unbekannte Herkunft unter Einstellungen/Sicherheit, indem Sie nach unten scrollen.

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    Kommentare

    • Chris-CH 20.01.2017, 20.42 Uhr

      Zitat: "In den Standardeinstellungen ist die App-Installation aus unbekannten Quellen ab Werk schon eingeschaltet." Ich denke eher, das ist standardmässig ausgeschaltet, oder nicht?

    • Simon Gröflin 23.01.2017, 08.24 Uhr

      Zitat: "In den Standardeinstellungen ist die App-Installation aus unbekannten Quellen ab Werk schon eingeschaltet." Ich denke eher, das ist standardmässig ausgeschaltet, oder nicht? Korrekt: Danke für den Hinweis. Es müsste natürlich heissen: «standardmässig deaktiviert». Ist korrigiert. LG Simon

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