Fünf Tipps zum Umgang mit E-Mail-Spam

Die Algorithmen von GMX und Web.de filtern täglich mehr als 100 Millionen Spam-Mails. So schützen Sie sich vor Spam.

von Simon Gröflin 09.02.2016

Ob Viagrawerbung, Karriereangebote oder dubiose Rechnungen: Das Spam-Aufkommen hat sich im vergangenen Jahr zumindest in Deutschland mehr als verdoppelt, wie eine Auswertung der beiden grössten deutschen E-Mail-Anbieter GMX und web.de ergab. Wie deren Mutterkonzern 1&1 mitteilte, werden in den Postfächern der Kunden täglich rund 106 Millionen Spam-Mails erkannt und aussortiert. 2014 waren es rund 50 Millionen. Auch die Zahl der schädlichen Links in Spam-Mails hat zugenommen: Davon entdeckten die Anti-Spam-Teams der beiden Provider täglich 31 Millionen - gegenüber 6 Millionen pro Tag im Vorjahr. Zu den beliebten Spam-Klassikern gehören Viagrawerbung und Geschichten über vermeintliche Erbschaften, erklärt 1&1. Zu weiteren Themen, mit denen Schindluder betrieben wird, zählen Krankenkassenwechsel, Datings und Karrieremöglichkeiten.

Fünf Tipps zum Umgang mit Spam

  • E-Mail-Adressen sollten nicht überall angegeben werden. Internetkriminelle gehen in Foren und Blogs gezielt auf die Suche danach.
  • Sinnvoll ist es auch, mehrere E-Mail-Adressen für verschiedene Onlinedienste zu nutzen. So können Sie etwa eine E-Mail-Adresse nur fürs Onlineshopping und eine zweite zur Korrespondenz mit Ihren Kollegen verwenden.
  • Antworten Sie nicht auf Spam-Nachrichten. Links in E-Mails sollten Sie ebenfalls nie blindlings vertrauen.
  • Vorsicht bei Rechnungen: Bei eingegangenen Mails zu irgendwelchen Rechnungen ist eine gesunde Portion Skepsis wichtig, statt Links zu folgen oder Anhänge zu öffnen.
  • Spam-Filter sind lernfähig, also nutzen Sie sie auch. Nervige und wiederkehrende Mails sollten Sie nicht direkt löschen, sondern immer zuerst in den Spam-Ordner verschieben.
Tags: Spam

    Kommentare

    • malamba 09.02.2016, 16.51 Uhr

      oder man leitet die mails an ein gmail-konto weiter, da diese eine sehr hohe spam-erkennung haben. oder füttert selber die eigene filter-blacklist die viele email anbieter haben. oder man nimmt für einmalige email gebrauch eine wegwerfadresse (zb 10 minute mail)

    • Hilarius 09.02.2016, 20.48 Uhr

      Mein Tipp: Alle New gTLD sperren. Vorher hatten wir von diesen Absendern auch keine E-Mails und jetzt nur Spam. Also weg mit dem Zeugs und wirklich benötigte Mails mit der Whitelist durchlassen. New gTLD (Beispiele): .bid | .cash | .club | .date | .download | .faith | .top | .website | .xyz | evtl. auch .net und .org

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