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Tricks zur Suche unter Windows 7 und Windows 10

Für eine effiziente Dateisuche nach Datum, Name, Typ etc. sollten Sie diese Windows-Kniffe kennen.

von Gaby Salvisberg 19.04.2017

Tippen Sie im Windows-Explorer oben rechts einen Suchbegriff ein, nimmt Windows standardmässig an, dass es sich beim Eingegebenen um den Teil eines Dateinamens handelt. Nur, wenn Sie bestimmte Schalter mitliefern, können Sie Windows genauer sagen, was Sie meinen.

Der Schalter name: ist selbsterklärend. Weil Windows auch bei einer Eingabe ohne den Schalter zunächst nach Dateinamen suchen würde, werden Sie die exakt gleichen Suchresultate haben, unabhängig davon, ob Sie bei der Suche meintext eingeben oder name:meintext. Es kann aber sinnvoll sein, den Schalter dennoch zu verwenden; zum Beispiel bei der Kombination mehrerer Suchkriterien.

Den Schalter typ: erwähnen wir hier nur der Vollständigkeit halber. Sie könnten hier beispielsweise typ:docx eingeben. Es funktioniert aber genauso, wenn Sie stattdessen einfach das von DOS-Zeiten her bekannte Joker-Sternchen * verwenden. Suchen Sie also etwa nach *.pdf pctipp, dann hat das den gleichen Effekt wie eine Suche nach typ:pdf pctipp. Es findet unter Windows 7 alle PDF-Dateien, die «pctipp» im Namen tragen. Unter Windows 10 werden teils auch noch Inhalte mit einbezogen.

Mit dem Schalter inhalt: können Sie sich zumindest unter Windows 7 etwas Warterei ersparen. Normalerweise sucht Windows ja nach Dateinamen. Erst, wenn das Gesuchte nicht gefunden wird, können Sie ihm per Klick auf Dateiinhalte noch den Wunsch nachliefern, diese ebenfalls zu durchsuchen. Wenn Sie inhalt:meintext gleich mitgeben, sucht es von Anfang an auch im Inhalt. 

Der Schalter grösse: oder auch größe: ist flexibler, als man denkt. Wenn Sie ins Suchfeld etwa grösse eintippen, kommen ein paar Vorschläge wie Leer, Sehr klein, Klein etc. Sie können aber auch eigene Grössenangaben angeben. Eine Suche nach grösse:<20 KB sucht nach allem, was kleiner als 20 Kilobyte ist.

Mit dem Schalter datum: lässt sich der Änderungszeitraum der gesuchten Dateien eingrenzen. Wenn Sie datum: eintippen, gibt Windows gleich Vorschläge. Versuchen Sie aber auch so etwas, um beispielsweise Dateien zwischen dem 2. August und dem 29. September 2015 zu finden:
datum:>02.08.2015 <29.09.2015

Der Schalter art: erlaubt Ihnen das Einschränken des Suchbegriffs auf Objekte einer bestimmten Gattung; zumindest in der Theorie. Laut Liste, die nach dem Eintippen von «art:» aufpoppt, müssten das ganz viele sein, nämlich diese: Kalender, Kommunikation, Kontakt, Dokument, E-Mail, Feed, Ordner, Spiel, Sofortnachricht, Journal, Link, Film, Musik, Notiz, Bild, Programm, TV-Aufzeichnungen, Gespeicherte Suche, Aufgabe, Video, Webverlauf und bei Windows 10 zusätzlich noch Wiedergabeliste und Unbekannt. Diese Such-«Labels» funktionieren aber bei der Suche nur begrenzt.

Darum hier einige weitere nützliche Tipps:

Findet Windows zu viele oder zu wenige Dateien, passen Sie die Indizierungsoptionen für die Dateisuche an. Das finden Sie im Artikel «Windows: Datei-Inhalte auch durchsuchen».

Wollen Sie die Suchkriterien nicht eintippen, sondern lieber anhaken oder in einer formularähnlichen Oberfläche ausfüllen? Dann ist dieses Gratistool für die Datei-Suche nach Inhalten und anderen Kriterien eine coole Ergänzung.

PDF-Dateien werden damit aber teils immer noch nicht mitdurchsucht, obwohl dieser Dateityp am häufigsten zum Archivieren von Dokumenten benutzt wird. Hierbei helfen die Tipps aus dem Artikel Volltextsuche in PDFs.


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