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Windows 10: So gelingt der Umstieg

Umstiegsfreudige Windows-7-Nutzer müssen sich bei Windows 10 zunächst an viele Kleinigkeiten umgewöhnen. Mit diesem Ratgeber verschaffen wir Ihnen einen Überblick.

von Simon Gröflin 22.06.2016

Wenn Sie sich bis jetzt noch nicht getraut haben, auf Windows 10 umzusteigen, ist jetzt der beste Zeitpunkt. Das Upgrade ist noch bis Ende Juli gratis. Was sich alles an diesem Stichtag ändert, verrät diese Übersicht. Mit unserem Reiseführer erklären wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede zum neuen Windows-Betriebssystem.

Das Startmenü

Als Windows-7-Anwender haben Sie sich bereits an ein Startmenü gewöhnt. Dieses ist nun bei Windows 10 in zwei Hälften aufgeteilt: Links sehen Sie wie zuvor die am häufigsten verwendeten Programme und eine Schaltfläche, um alle Programme anzuzeigen. Unter Windows 7 hiess die Schaltfläche Alle Programme, unter Windows 10 nennt sich das Alle Apps. Die rechte Seite des Startmenüs wurde grundlegend überarbeitet: Statt des Programmeordners werden Ihnen nun die sogenannten Live-Kacheln angezeigt.

Im rechten Teil das Windows-10-Startmenüs finden Sie nun Apps vor Im rechten Teil das Windows-10-Startmenüs finden Sie nun Apps vor Zoom© Screenshot / PCtipp

Apps

Wer noch nie mit Windows 8 in Berührung gekommen ist: Windows 10 lässt nun auch die Installation von Live-Kacheln bzw. -Apps zu. Die kleinen Helfer lassen sich aber dank Windows 10 wie Programme in klassischen Fenstern statt wie bisher im nervigen Vollbildmodus nutzen. Die Apps sind eine neue Form von Programmen, wie man sie vom Smartphone kennt. Sinn machen die Kacheln etwa bei ständig wechselnden Informationen wie Wetterberichten. Um den Store dafür zu nutzen, benötigen Sie ein Microsoft-Konto. Unsere besten App-Empfehlungen finden Sie in der Bildergalerie unten.

Das Microsoft-Konto

Auch unter Windows 7 konnte man mehrere Benutzerkonten anlegen, damit mehrere Personen auf einem Rechner arbeiten, jedoch nicht Inhalte anderer Anwender einsehen konnten. Bei einem Upgrade werden alle Konten umgezogen und fungieren dann weiterhin als lokale Benutzerkonten (mit eingeschränkten Rechten). Das kann ein Problem sein. Inzwischen verfügen viele Anwender über mehrere Geräte und Cloud-Zugänge (wie Xbox, Surface oder OneDrive). Daher kann es Sinn machen, ein lokales Konto auf eine Online-Identität umzuschalten. Man meldet sich dann mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort an. Der jeweilige User kann so auch geräteübergreifend Inhalte speichern und aufrufen. Wie Sie ein Microsoft-Konto im Detail einrichten, verrät dieser Artikel.

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