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PCs aus der Ferne warten - so gehts

Die ständigen Supportanfragen der lieben Verwandten können manchmal nerven. Nicht, wenn Sie beim nächsten Mal eine Fernwartungslösung installieren.

von Simon Gröflin 23.02.2015

Vielleicht kennen Sie das: Der liebe Onkel ruft mal wieder an und sagt, es blinke etwas ständig beim Surfen. Als ob Sie ständig Zeit hätten, schnell von Bern nach St. Gallen zu fahren, um eine Adware zu deinstallieren. Denken Sie sich in dem Moment. Dabei gibt es zwei denkbar einfache Lösungen, um schnell und einfach auf den Rechner des Verwandten zuzugreifen und das Problem aus der Ferne zu lösen. Welche das sind, und wie Sie diese optimal einsetzen, erklären wir Ihnen Schritt für Schritt in diesem Praxisartikel.

TeamViewer und Remotedesktop

TeamViewer ist nebst weiteren Free-Lösungen wie RealVNC mit Sicherheit eine der beliebtesten Fernwartungslösungen, die sich hinsichtlich Neuerungen in letzter Zeit ständig weiterentwickelt hat. Seit den letzten zwei Update-Versionen sind nebst eines Chat-Clients sogar Schnittstellen für Dropbox, Google Drive und OneDrive integriert. Daneben hält auch Windows über die Bordmittel eine «Remotedesktop» genannte Lösung bereit. Doch was ist jetzt besser: TeamViewer oder Remotedesktop?

Im Folgenden kurz die Vor- und Nachteile von TeamViewer gegenüber Remotedesktop aus der Sicht des Autors:

Vorteile von TeamViewer

  • TeamViewer ist schnell eingerichtet und arbeitet unabhängig von Firewalls.
  • Zugriff von und auf Mac-, Windows- und Linux-Rechner ist kein Problem.
  • Vom Anbieter gibts sogar Touch-Apps für Android, iOS und eine Portable-Version.
  • Das Sicherheitskonzept ist gut, man tauscht sich ändernde Session-Schlüssel.
  • Die ferngewartete Person sieht, was Sie selber aktiv auf dem PC tun.

Nachteile von TeamViewer

  • Je nach Ausgangsauflösung kann das TeamViewer-Fenster zu klein sein.
  • TeamViewer verhält sich nicht immer so perfomant wie Remotedesktop.

Auf den folgenden Seiten erklären wir Ihnen zunächst Schritt für Schritt, wie Sie TeamViewer einrichten.

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    Kommentare

    • tnt5 23.02.2015, 15.01 Uhr

      TeamViewer gibt es auch als portable Version. Somit ist einer der Nachteile gar keiner ;-)

    • roadrunner58 23.02.2015, 15.30 Uhr

      Lieber Autor, Deine Beschreibung der Vor- und Nachteile sollten zuerst einmal richtig recherchiert werden. 1. Es gibt ein portable Client ohne Installation. Wurde vom Vorgänger schon erwähnt. 2. Auch beim TeamViewer kann ich eine Dauerhafte Verbindung zum entfernten PC herstellen mit einer fixen Adresse. Einziger Nachteil: TeamViewer muss beim entfernten PC mit dem OS starten. Dann kann man jederzeit den Support machen. 3. Der Remote von Windows ist zu kompliziert. (Meine Meinung) 4. I[...]

    • Simon Gröflin 23.02.2015, 16.00 Uhr

      Danke für den Hinweis betr. Portable Version! Das war mir tatsächlich nicht mehr bewusst. Ist auch eher eine grobe Übersicht der Vor- und Nachteile. Ist angepasst. Mea Culpa. lg Simon

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