Trick 17: Fotos auf dem iPhone verstecken

Nicht jeder Schnappschuss ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Mit einem kleinen Trick werden vertrauliche Bilder getarnt.

von Klaus Zellweger ,Florian Bodoky 05.01.2016

Wir überlassen es der Fantasie des Lesers, welche Fotos als besonders vertraulich gelten. Um zu verhindern, dass jemand anderes beim schnellen Durchblättern einen Blick darauf erhascht, gibt es einen einfachen Trick: Beschneiden Sie das Bild bis zur Unkenntlichkeit.

Rufen Sie dazu das Foto in der App «Fotos» auf. Tippen Sie auf das schützenswerte Bild und anschliessend auf die Schaltfläche «Bearbeiten». Tippen Sie nun auf das Symbol mit dem Schneidmesser unten.

Bewegen Sie die Anfasser in den Ecken des Bildes und reduzieren Sie den Ausschnitt auf eine nichtssagende Fläche. Wenn Sie zufrieden sind, tippen Sie auf die Schaltfläche «Sichern».

    Zoom© PCtipp/kzel

Dabei wird das Bild nicht wirklich beschnitten – auch wenn die Schaltfläche «Sichern» etwas anderes suggeriert. Der Beschnitt lässt sich bereits auf dem iPhone rückgängig machen. Er wird aber spätestens dann aufgehoben, wenn das Bild auf den Rechner übertragen wird. Es gehen also keine Bildteile verloren.

Die Ausschnittvergrösserung wird erst dann unwiderruflich, wenn das Bild die Fotosammlung per E-Mail, als Facebook-Post oder auf einem anderen Weg verlässt. Am Zielort lässt sich die Originalansicht also nicht wieder herstellen – was ganz in unserem Sinn ist.

Beschnitt rückgängig machen

Wenn Sie das Foto nun wieder in den Orginalzustand versetzen möchten gehen Sie wie folgt vor:

    Zoom© PCtipp/kzel
  1. Öffnen Sie das bearbeitete Bild.
  2. Tippen Sie auf Bearbeiten.
  3. Klicken Sie auf den geschwungenen Pfeil.
  4. Tippen Sie auf Zurück zum Original.

Tags: iPhone

    Kommentare

    • loglogch 09.10.2012, 02.10 Uhr

      Alternativ kann man die kostenlose App ContactsPro zum Verstecken von Fotos verwenden.

    • swissmac 15.10.2012, 21.10 Uhr

      Vermutlich wird diese Funktion jetzt immer wichtiger, da alle FanBoys ihre violettstichigen Fotos verstecken wollen ... ;-)

    • ditsch 06.01.2016, 10.20 Uhr

      Nimmt man die Ereignisse in Köln zum Anlass, muss man sich wirklich wundern, was der eine oder andere mit seinem Smartfone tut. Da geben Leute freiwillig Daten von sich her und wundern sich dann, im Netz als Blödling oder noch schlimmer bezeichnet zu werden. Was hat Köln damit zu tun? Eben, dass jeder seine Smarti offen lässt und jeder mithören und sehen kann und dann wundert man sich über solch üble Zusammenrottungen. Wenn der User sich selbst kontrolliert braucht er auch nichts zu verstecken.

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