Das macht den Mac zum Mac

Jeder Mac kommt mit einer Wagenladung feinster Software – einem «Rundum-Sorglos-Paket» im besten Sinn. Wir zeigen die Sahnestückchen.

von Klaus Zellweger 12.06.2018

Für Aussenstehende ist es nicht ganz einfach zu erfassen, was einen Mac ausmacht. Die Hardware ist zwar offensichtlich, doch es sind das System und die mitgelieferten Programme, die für zufriedene Gesichter und für einen gelungenen Erstkontakt sorgen.

Genau genommen müssen Sie keinen einzigen Franken investieren, um praktisch jeden Bereich des beruflichen und privaten Lebens abzudecken. Wir haben uns an dieser Stelle auf zehn Kernelemente konzentriert, die für einen guten Vorgeschmack sorgen.

Mit jedem Mac kommt eine ganze Sammlung hochwertiger Anwendungen mit Mit jedem Mac kommt eine ganze Sammlung hochwertiger Anwendungen mit Zoom© Screenshot / Ze

1. Die iWork-Suite

Es muss nicht immer Microsoft Office sein. Stattdessen finden Sie auf jedem Mac die iWork-Suite. Sie besteht aus den drei Programmen «Pages» (Textverarbeitung), «Numbers» (Tabellenkalkulation) und «Keynote» (Präsentation).

Ihnen allen ist gemein, dass sie zwar einen enormen Funktionsumfang bieten, aber nicht jeden Anwender glücklich machen wollen. Excel, Word und PowerPoint sind in einigen Punkten noch ein wenig leistungsfähiger. Allerdings besticht die iWork-Suite durch eine sehr schöne Oberfläche und eine einfache Bedienung. Ausserdem können mehrere Personen durch die Freigabe gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.

Alle drei Programme sind in der Lage, Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien zu lesen und zu schreiben. Diese Offenheit ist in erster Linie für Konvertiten gedacht oder für Ausnahmesituationen, in denen man eine Datei aus dem Microsoft-Umfeld bearbeiten muss.

Pages

Pages ist nicht nur eine Textverarbeitung, sondern auch ein kleines Layout-Programm. Sie entscheiden sich am besten bereits beim Anlegen, ob Sie endlos schreiben oder Elemente beliebig auf der Seite positionieren möchten.

Pages agiert wahlweise als Textverarbeitung oder als Layoutprogramm Pages agiert wahlweise als Textverarbeitung oder als Layoutprogramm Zoom© Screenshot / Ze

Numbers

Die Tabellenkalkulation Numbers bietet unzählige Funktionen, doch das reicht nicht. Die Zahlen müssen auch gut aussehen – sowohl als Tabelle als auch als Diagramm. Mit Numbers erschaffen Sie mühelos die komplexesten Tabellen, die nicht nach Excel riechen – oder nach einem muffigen Keller, was meistens auf dasselbe hinausläuft.

Zahlen müssen nicht nur genau sein, sondern auch gut aussehen Zahlen müssen nicht nur genau sein, sondern auch gut aussehen Zoom© Screenshot / Ze

Keynote

Das Präsentationswerkzeug schlechthin. Die Oberfläche ist so sauber und aufgeräumt, dass Sie sich fragen werden, wie PowerPoint überhaupt passieren konnte. Die Vorlagen sind vom Feinsten, die Effekte stilvoll und eindrücklich.

Jede Präsentation muss gut aussehen – deshalb ist Keynote das Mittel der Wahl Jede Präsentation muss gut aussehen – deshalb ist Keynote das Mittel der Wahl Zoom© Screenshot / Ze

Verbindung zu iOS

Für alle drei Programme stellen Geschwister für das iPhone und das iPad bereit, alle mit demselben Funktionsumfang. Sie könnten also bereits im Zug auf dem iPad mit der Gestaltung einer Präsentation anfangen. Zu Hause angekommen, bringen Sie die Arbeit ohne Reibungsverluste am Mac zu einem Ende.

Nächste Seite: Alles für die Medienerstellung

Seite 1 von 10
       
       

    Kommentare

    • miramunt 12.06.2018, 11.05 Uhr

      Leider kein Wort zur absoluten 'Katastropen-Software' von Apple: iTunes, geschweige denn einen Alternative erwähnt. Der Artikel scheint direkt aus Apples PR-Küche mit copy/paste in den PCTipp eingefügt worden zu sein. Etwas mehr Reflexion bitte!

    • reto1975 12.06.2018, 15.23 Uhr

      ich weiss ja nicht unter welcher Umgebung Sie iTunes nutzen, doch ich finde selbst die Windowsversion noch Welten besser als das Gratispendant von Microsoft. Bei Microsoft wurde bisher jedes Projekt nach ein paar Jahren fallen gelassen, während man bei Apple, wenn auch etwas altbacken, iTunes konsequent weiterführt. Ich bin zwar kein Freund der Firma Apple, der WWDC war ja wiedermal eine Selbstbeweihräucherung ohne Gleichen. Trotzdem bin ich mit meinem MacBook 12" nun seit mehreren Jahren [...]

    • stebra 12.06.2018, 19.51 Uhr

      Mich nervt sein Jahr und Tag, dass im Finder das Kontext-Menu nicht sehr systematisch ist. Statt "löschen" heisst es "in den Papierkorb legen". Kopieren findet man unter "Dateinamen xyz kopieren". Verschieben gibt es nicht und umbenennen, duplizieren, teilen wird ohne Dateinamen aufgeführt, aber dann wieder "Übersicht von Dateiname xyz". Wieso nicht "Kopieren Dateinname xyz", "Umbenennen Dateiname xyz usw.", Verschieben muss man "Objekt einsetzen" (hier wäre der Dateinamen doch sinnvoll, abe[...]

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.