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SATA-Treiber in XP-CD integrieren

Wenn Sie ein Windows XP auf einem neueren Notebook installieren wollen, schlägt das wegen des SATA-Controllers meistens fehl. Die bootfähige CD findet die Festplatte nicht oder serviert gleich einen Bluescreen.

von Gaby Salvisberg 22.01.2010

Im Idealfall besitzt das Notebook ein (ev. externes) Diskettenlaufwerk. Dort drauf könnten Sie die beim Notebook- oder Mainboard-Hersteller gefundenen Treiber für den SATA-Controller bereitstellen und sie bei Setup-Beginn per F6-Taste verfüttern.

Aber die wenigsten verfügen noch über Diskettenlaufwerke. Es gibt auch noch den Tipp, im BIOS den SATA-Anschluss auf «Compatible» oder «IDE» zu stellen. Das klappt eigentlich meistens, hat aber einen (kaum spürbaren) Geschwindigkeitsverlust zur Folge. Sollte es sich beim SATA-Laufwerk um ein Solid State Drive (SSD) handeln, raten wir entschieden davon ab, dies umzustellen. Das schnelle Drive würde zu stark ausgebremst.

Die bessere Lösung: Erstellen Sie für sich eine Windows-XP-Installations-CD mit integriertem SATA-Treiber. Sie brauchen dazu Ihre Windows XP Installations-CD (eine Wiederherstellungs-CD reicht nicht!), einen frischen CD-Rohling, ein Gratisprogramm namens NLite und natürlich die Treiber.

NLite Hauptfenster NLite Hauptfenster Zoom Installieren und starten Sie NLite; wählen Sie jeweils «Deutsch» aus. Wenn das erste Fenster dazu auffordert, legen Sie die Windows Installations-CD ein und geben diese via Suchen an. Im nächsten werden Sie aufgefordert, einen Zielordner für die zu erstellende Installations-CD anzugeben. Erstellen Sie hierfür einen neuen Ordner. Danach werden die Daten umgehend ab der CD in diesen Ordner kopiert. Lassen Sie NLite gleich geöffnet. Der Ordner, in dem die Windows-Dateien gelandet sind, wird automatisch in die Zeile für die Windows-CD übernommen.

Falls Ihre Windows-CD nicht mindestens das Service-Pack 2 integriert hat, müssen Sie das zuerst in die CD einbauen. Das geht ebenfalls mit NLite. Besuchen Sie nebenher per Webbrowser das Microsoft-Download-Center und laden Sie dort das «Windows XP Service Pack 2-Installationspaket für IT-Spezialisten und Entwickler» herunter.

In NLite klicken Sie jetzt auf Weiter; falls ein Fenster betreffs zu importierender Sessions erscheint, klicken Sie nochmals auf Weiter. Jetzt haben Sie die Wahl, was Sie per NLite integrieren wollen. Falls zuerst das Service-Pack 2 reinsoll, klicken Sie auf Servicepack und danach auf Weiter. Wählen Sie via Suchen die zuvor heruntergeladene Service-Pack-2-Datei aus. Der Vorgang beginnt und dauert ein paar Minuten.

Sobald er beendet ist, klicken Sie auf Zurück, schalten Sie Servicepack aus und wählen stattdessen Treiber. Jetzt brauchen Sie die SATA-Treiber Ihres PC- oder Mainboardherstellers für Windows XP. Die finden Sie auf seiner Webseite oder auf der Seite des Chipsatz-Herstellers; sehr oft ist es Intel. Am einfachsten finden Sie den Namen des Chipsatzes bzw. des SATA-Controllers heraus, wenn Sie in einem bereits installierten System einen Blick in den Gerätemanager werfen. Unter IDE ATA/ATAPI-Controller steht dann z.B. «Intel ICH9M-E/M SATA AHCI Controller». Damit haben Sie es mit einem Intel-Chipsatz zu tun. Über eine Suche in den Support-Downloads von Intel treffen Sie schnell auf den passenden «Intel Matrix Storage Manager» für Windows XP.

Entpacken der Intel-Treiber Entpacken der Intel-Treiber Zoom Diesen müssen Sie nach dem Download zuerst entpacken; als Spezialität von Intel geht das oft nicht einfach per Entzippen. Öffnen Sie stattdessen ein DOS-Fenster (Eingabeaufforderung) und wechseln Sie in den Ordner, in dem die Datei (z.B. IATA89CD.exe) liegt. Geben Sie nun z.B. folgendes ein:
IATA89CD.exe -A -A -P D:\satatemp

Keine Bange, falls kurz eine Art Installationsdialog aufflackert. Die Dateien werden mit dem Befehl lediglich in den angegebenen Ordner entpackt. Hier ist es D:\satatemp; Sie können natürlich auch einen anderen Ordner angeben. Zurück in NLite klicken Sie im Fenster «Treiber» auf Einfügen und öffnen den Ordner mit den entpackten SATA-Treibern für Windows XP 32bit (Sie dürfen 32- und 64bit nicht mischen!). Klicken Sie auf Weiter und auf OK. Die ausgewählten Treiber werden jetzt dem Ordner mit den Windows-Installationsdateien einverleibt.

Nach Abschluss des Vorgangs starten Sie NLite erneut. Der Ordner mit den Windows-Installationsdateien müsste im ersten Fenster schon vorgewählt sein. Wählen Sie Bootfähiges ISO-Image und klicken auf Weiter. Jetzt gehts zu Erstelle ISO, worauf Sie einen Speicherordner für die ISO-Datei auswählen. Jetzt erstellt NLite die Datei. Die brennen Sie nun mit einer Funktion wie «Abbild brennen» oder «Image brennen» Ihrer Brennsoftware auf den frischen Rohling. Alternativ können Sie auch zu ImgBurn greifen, um das Image zu brennen.

Mit dieser CD sollte der Installation von Windows XP auf einem System mit SATA-Festplatte nichts mehr im Weg stehen.


    Kommentare

    • tstan23 28.12.2012, 23.46 Uhr

      Habe mir gerade einen Dell Notebook neu gekauft und da waren die Treiber bei intel.com unter Rapid Storage Technology. Ich musste die Datei auch nicht mehr per Eingabeaufforderung kompliziert entpacken, sondern hab einfach die Zip-Datei normal extrahiert. Wie gesagt, die neueren Intel-Treiber scheinen jetzt unter "Rapid" und nicht mehr unter "Matrix" zu sein Bei mir hat dann letztlich alles geklappt (hab 32-Bit XP), bei Dell steht (wenn man die Service-Tan eingibt) auch unter Treiber und Down[...]

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