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Swisscom Internetbox 2: So wird sie optimal genutzt

Ende des letzten Jahres hat die Swisscom ihren neuen Router lanciert. PCtipp zeigt, wie Sie das Maximum aus dem Gerät herausholen.

von Florian Bodoky 01.02.2017 (Letztes Update: 01.02.2017)

Die Internetbox 2 bietet alles, was ein moderner Router können muss – und mehr. Sie kann auch als NAS und als zentraler Nummernspeicher fungieren. Wir erklären, wie das geht.

Den Router zu installieren und in Betrieb zu nehmen, geht fast von selbst. Sie schliessen ihn via Netzwerkkabel an einen PC oder Laptop an und das Setup startet von selbst. Wichtig sind hier einige Details für später.

  • Die IP-Adresse, um auf das Webinterface zuzugreifen: 192.168.1.1
  • Bei der Installation werden Sie aufgefordert, das Administratorpasswort zu ändern. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie dies unbedingt tun. Merken Sie sich das Passwort gut. Zu Beginn lautet der Benutzername sowie das Passwort admin.
  • Weitere Geräte können Sie entweder mit Eingabe des WLAN-Keys oder aber mit dem WPS-Mode verbinden. Drücken Sie einfach auf den WPS-Button an der Box und verbinden Sie anschliessend das gewünschte Gerät.

WLAN-Passwort und SSID

Ändern Sie das Passwort Ändern Sie das Passwort Zoom© PCtipp

Es empfiehlt sich auch, das vorgegebene WLAN-Passwort zu ändern (damit verbindet man sich mit dem Router, während das Administratorpasswort Zugang zum Interface gewährt). Sie können dies unter dem Punkt WLAN/Einstellungen vornehmen. Achten Sie auf ein langes Passwort mit Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen und optimalerweise Sonderzeichen. Damit man sich das merken kann, sind Sätze ideal. Beispiel: derRouterderFamilieMeierstehtim2.Stock!

Die SSID ist der Name Ihres WLAN-Netzwerks. Gerade wenn Sie in einem Wohnblock leben, heissen viele Netzwerke ähnlich (Internet-Box oder UPC). Im gleichen Menü wie das Passwort können Sie auch den Namen ändern. Achtung: Der Name des Netzwerks sollte keine Rückschlüsse auf die Identität zulassen. Also nicht: WLAN-Familie-Meier. 

Haben Sie mal Gäste, die WLAN-Zugang brauchen, müssen Sie denen nicht gleich Ihr WLAN-Passwort nennen (und ihnen so Zugang zum gesamten Netzwerk ermöglichen). Unter WLAN/Gast-WLAN können Sie ein eigenes, vom Heimnetz losgelöstes Gäste-WLAN einrichten. Gast-WLAN auf EIN stellen, Name und Passwort festlegen, fertig ist die Laube. Sie können auch eine Zeitspanne festlegen, in der das Gast-WLAN aktiv sein soll (Gast-WLAN ausschalten nach), beispielsweise sechs Stunden. Nach Ablauf dieser Frist deaktiviert sich das Gäste-WLAN von selber wieder.

Betriebszeit einstellen

Wer darf wann ins Netz? Wer darf wann ins Netz? Zoom© PCtipp

Wenn Sie zum Beispiel vermeiden möchten, dass Ihre Kinder in Ihrem Haus rund um die Uhr Internetzugang haben, können Sie die Betriebszeit des WLANs beschränken. Rufen Sie das Menü WLAN/Betriebszeit auf und stellen Sie ein, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das WLAN aktiv sein soll. Vorsicht: Auch der Zugriff auf das NAS wird so eingeschränkt. Sie können dies auch noch genauer spezifizieren: Unter Applikationen/Kinderschutzfunktion können Sie einstellen, für welche mit dem WLAN verbundenen Geräte diese zeitliche Beschränkung gilt.

Wenn Sie bereits zu den Besitzern von IP-Telefonen gehören, dann bietet die Internetbox 2 einen Management-Mode an. Zum einen ist es möglich, via Smartphone oder via PC Kontakte samt Telefonnummern auf den Router zu kopieren oder zu erfassen. Der Vorteil hierbei: Dieses Telefonbuch wird auf jedem Ihrer IP-Telefone angezeigt – Getippe auf dem Telefon selber entfällt. Dieses Feature erreichen Sie über Telefonie/Telefonbuch.

Wer hat wann angerufen? Wer hat wann angerufen? Zoom© PCtipp

Ebenfalls praktisch ist die Anrufliste. Sie protokolliert eingehende, ausgehende oder verpasste Anrufe aller mit dem Router verbundenen Telefone an einem zentralen Ort. Diese Funktion erreichen Sie über Telefonie/Anrufliste. Auch sehr praktisch: Die DECT-Funktion ersetzt bei drahtlosen IP-Telefonen der Swisscom die Basisstation. Die Telefone selber müssen dann nur noch an den Strom angeschlossen werden. Zu finden unter Telefonie/DECT.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: NAS, VPN, Performance und Wartung

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    Kommentare

    • filarmonia 02.02.2017, 19.13 Uhr

      Alles gut uns schön. Gegenüber der Internetbox Plus sehe ich für meinen Verwendungszweck keine Vorteile, welche auch den Anschaffungspreis rechtfertigen würden. Nach knapp zwei Wochen in Betrieb gab die Internet-Box 2 schon den Geist auf. Habe diese wieder retourniert und die bewährte Box Plus wieder angeschlossen.

    • toupian 24.02.2017, 16.00 Uhr

      Problemlose Installation. Leistung nur 300 mbits anstelle der versprochenene 450 mbits. Aber: mein Handy und das meiner Frau (beide Galaxy S6) kamen damit nicht zurecht. Batterieentladung innerhalb 14-16 Stunden, nur wenig Aktivität. Also Box 2 retour an Swsscom und wieder Centro Grande installiert, Handyakku reicht nun wieder wie vorher für 2-3 Tage, je nach Gebrauch ???? Schade. Henry Graf

    • pcbastler 22.03.2017, 22.22 Uhr

      Swisscom Internetbox 2 Temperatur-Messung Frage: Die Internet-Box ist relative neu, wie es mir scheint, kann sie aber einiges. D.h., wenn man sie dann mal versteht. Sie bietet in den Applikationen eine VPN – Server Funktion an, diese geht bei mir auch. Die Idee: Einstecken eines USB-Stick mit integrierter Software, welcher die Temperatur vor Ort im Raum (ev. mit einer kurzen Verlängerung) misst. Heizung-/Temperatur- Überwachung aus der Ferne (Ferien/Ferienhaus) Hat jemand schon [...]

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