Google Assistant: Die smarten Helfer von A bis Z

Die smarten Lautsprecher schleichen sich in unseren Alltag. Die wichtigsten Tipps zum Einrichten und Praxisbetrieb.

von Klaus Zellweger 19.06.2018

Lautsprecher, die auf Zuruf Fragen beantworten und Aufgaben erledigen, treffen den Nerv der Zeit. Den Anfang machte der «Echo»-Lautsprecher vom Onlinehändler Amazon, der 2015 in den USA auf den Markt kam, aber bis heute nicht offiziell in der Schweiz erhältlich ist. Google folgte mit den «Home»-Lautsprechern zwar erst 2017, doch seither breiten sich diese Geräte wie ein Flächenbrand aus.

Bild 1: Den Home Mini mit den Abmessungen einer Puderdose gibt es für wenig Geld Bild 1: Den Home Mini mit den Abmessungen einer Puderdose gibt es für wenig Geld Zoom Auch die Google-Lautsprecher sind in der Schweiz bis heute nur als Importgeräte aus Deutschland erhältlich, beispielsweise der kleine Google Home Mini, Bild 1 (gesehen bei digitrends.ch für 68 Franken) oder der grössere mit dem schlichten Namen Home (155 Franken). Im Gegensatz zu Amazons Echo-Geräten legt Ihnen Google jedoch keine Steine in den Weg, wenn Sie die Lautsprecher in der Schweiz nutzen möchten: Die Stecker passen und die Apps funktionieren fast ohne Einschränkungen auf Deutsch; einzig auf das Vorlesen von Schweizer Nachrichten müssen Sie bislang noch verzichten.

Das Namensspiel

Zuerst sollten wir einige Begriffe klären, weil es sonst zu Missverständnissen kommt – auch deshalb, weil Google bei der Benennung seiner Dienste und Geräte einen unanständigen Mangel an Fantasie zeigt.

Als «Home» werden die Lautsprecher bezeichnet, die von Google selbst unter die Leute gebracht werden. Die treibende Kraft dahinter nennt sich hingegen «Google Assistant»: Es handelt sich dabei um Software; diese sorgt dafür, dass dumme Boxen klug werden – oder zumindest aufmerksam zuhören. Die Verwendung des Assistant beschränkt sich jedoch nicht auf Lautsprecher; Google sieht den Einsatz in allen möglichen Geräten, angefangen vom Fernseher über den Backofen bis hin zum Auto. Bis Ende 2017 waren etwa 1500 Geräte von 225 Marken mit dem Google Assistant ausgestattet. Der Konzern selbst beziffert die Verbreitung auf über 400 Millionen Geräte. Dabei werden allerdings auch Android- und iOS-Geräte mitgezählt, was diese Zahlen ein wenig relativiert. Der Assistant ist übrigens ab Android 7.1.1 im System integriert. Alle anderen Geräte ab Android 6 lassen sich nachrüsten, indem die App «Google» aus dem Play Store installiert wird – allerdings ist diese App vermutlich längst auf Ihrem Gerät vorhanden. Sie gehört unter Android zu den Standard-Apps.

Unter iOS wird in jedem Fall die Google-App «Assistant» benötigt, die in der Schweiz jedoch erst dann erhältlich sein wird, wenn Google den Assistant offiziell freigibt.

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    Kommentare

    • goetheanum123 19.06.2018, 15.19 Uhr

      hi, nutzte alexa echo show und google home mini. über 10 Fernbedienungen schubladisiert. Dazu braucht es einen Broadlink rm pro plus, die IHC.und Google home app. leider streikt wieder mal GH app. Die in der IHC app erstellten Geräte können nur als lampe geschaltet und zu szenen zusammengefasst werden. Beispiel klima anlage: ich muss den power als gerät einrichten und subcommandos für speed etc. ebenfalls. In Szenen kann ich dann mit variablen Zeitintervallen zuerst den Strom, eingestellten Sp[...]

    • hpe05 19.06.2018, 17.00 Uhr

      Habe meinen Mini aus USA mitgebracht. Bis zum letzten Update der GH-App konnte ich via TuneIn hören, was immer ich wollte. Seit dem Update kann der Mini kein SRF1 mehr. Alle anderen SRFen gehen. Bin da einer von vielen mit dem Problem. Gemäss TuneIn streamt SRF1 in einem Format, mit dem GH Mini nicht ungehen kann. Es fragt sich jetzt: Hat SRF das Streamformat geändert oder gings vor dem GH-Update und seither versteht GH Mini SRF 1 nicht mehr? Ach wie gut dass keiner weiss..... ist hier die Dev[...]

    • goetheanum123 20.06.2018, 11.23 Uhr

      hi Google home update seit über 1 monat ausstehend. Als ich im Googlechat das Problem mit IHC App schilderte, fragte der zurück was ist IHC? Der Begriff war ihm unbekannt. Dann wurde ich auch noch darauf aufmerksam gemacht das ich ja in der Schweiz lebe, die offiziell nicht unterstützt wird. Ich schrieb ihm dann zurück: Aber eure Geräte dürfen wir kaufen und dann wird man im Regen stehen gelassen. Sagt eigentlich alles... Ich bin interessiert an Sprachsteuerung ob Asisstent oder PC. [...]

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